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Der Tod kennt keine Wiederkehr

Der Tod kennt keine Wiederkehr
Bewertung:
Humor: 50%50%
Action: 20%20%
Spannung: 70%70%
Erotik: 10%10%
Anspruch: 70%70%
Gesamtbewertung:
Sehenswert!
Sehenswert!

Film bewerten
OT: The Long Goodbye
Kriminalfilm
USA 1973
Regie: Robert Altman
Buch: Leigh Brackett
Musik: John Williams (1)
Produzent: Jerry Bick
Darsteller: Elliott Gould, Nina Van Pallandt, Nina Van Pallandt, Sterling Hayden, Mark Rydell, Henry Gibson, David Arkin, David Carradine


Kurzinhalt:
Privatdetektiv Philip Marlowe wird in einen komplizierten Mordfall verwickelt, als er seinen Freund Terry Lennox nachts über die Grenze nach Mexiko bringt. Zunächst landet er vorübergehend in Untersuchungshaft, weil er Lennox nicht an die Polizei verraten will, als er hört, dieser habe seine Frau umgebracht. Nach dem angeblichen Selbstmord seines Freundes gerät er noch mehr in Bedrängnis, ehe er auf eigene Faust Licht in ein mysteriöses Geschehen bringen kann. Elliott Gould spielt die Hauptrolle in Robert Altmans Film-Version von Raymond Chandlers "The Long Goodbye".

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Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von Max Cady

Kann 8martin hier ausnahmsweise mal fast widerspruchslos zustimmen. "The Long Goodbye" (tatsächlich der deutlich bessere Titel) wirft einen ironischen Blick auf das Film Noir Genre, ohne den Humor jedoch zu breit auszulegen oder das Genre durch den Kakao zu ziehen. Ein herrliches Gefühl war auch der gewollte Anachronismus, einen Helden wie Marlowe relativ unverändert in die 70er zu transportieren (inkl. stilgerechtem Auto), und ihn in einem L.A. agieren zu lassen, dass seine Werte nicht teilt. Altman gelingt es hier schön, die meisten Klischees des Genres zu umschiffen und ironisiert diese teilweise noch sehr schön (man siehe Marlowes Umgang mit der Polizei). Und ein Lob gebührt auch Elliot Gould sowie auch Sterling Hayden, die beide eine faszinierende Darstellung darbieten.

📝 geschrieben von 8martin

Marlowe mit Humor
Eine von verspielter Ironie getragene Marlowe-Variante. Man ahnt die inhaltliche Nähe zu den klassischen Bogart-Filmen und kann das Anderssein genießen. So witzig war Altman selten. (-‘Haben sie eine Katze? ‘ –‘Was soll ich mit ‘ner Katze, ich hab‘ ‘ne Mieze.‘ ) Es dauert ein bisschen bis der Film Fahrt aufnimmt, aber dann gibt es drei zeitlich getrennte, gut platzierte Schocker. Und die sind nur Mittel zum Zweck. Einer davon ist unvergesslich, wenn Gangsterboss Marty Augustine (Mark Rydell) seine Freundin nach dem Prinzip: Zuckerbrot und Peitsche behandelt, wobei die Peitsche eine Flasche ist. Der Spaß wird ebenfalls verstärkt durch manieristische Wiederholungen wie die fast bekleidungsfreien Nachbarinnen oder den filmbegeisterten Portier. Und selbst die etwas aufgesetzte Theatralik des versoffenen Genies Roger Wade (Altstar Sterling Hayden) im Streit mit Ehefrau Eileen (Nina von Pallandt) wirkt unverhohlen komisch, sowie die Bodyguards in Unterhosen (darunter der junge ‘Terminator!‘). Das Auto, das Marlowe überfährt, kann ihm nichts anhaben. Es ist offensichtlich viel wichtiger, dass der Zimmerkollege im Krankenhaus aus dem Film ‘Der Unsichtbare‘ stammen könnte.
Letzte Überraschung am Ende hat eine nachhaltige Wirkung, stimmt aber auch etwas nachdenklich, weil untypisch menschlich. Lediglich der deutsche Titel ist eine Plattitüde. Man fragt sich unwillkürlich ‘Der Tod? Wie denn?‘

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