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Die Teuflischen

Die Teuflischen
Bewertung:
Humor: 13%13%
Action: 33%33%
Spannung: 76%76%
Erotik: 20%20%
Anspruch: 63%63%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

OT: Les diaboliques
Thriller
Frankreich 1955
Regie: Henri-Georges Clouzot,
Buch: Henri-Georges Clouzot, Thomas Narcejac
Musik: ---
Produzent: ---
Darsteller: Simone Signoret, Véra Clouzot, Paul Meurisse, Charles Vanel, Jean Brochard, Pierre Larquey, Michel Serrault


Kurzinhalt:
Michel Delasalle, Lehrer an einer Privatschule, ist ein ekelhaft sadistischer Typ. Er quält seine herzkranke Ehefrau Christine und tyrannisiert Nicole, gleichfalls Lehrerin und seine Geliebte. Doch die beiden Frauen haben es satt sich von Michel traktieren und herumkommandieren zu lassen. Deshalb planen und vollziehen sie den Mord am gemeinsamen Partner. Aber schon kurz nach der Tat kommt es zu ungewöhnlichen Zwischenfällen...

Nach einem Krimi des Autoren-Dous Boileau und Narcejac gelang Henri-Georges Clouzot bis zum schockierenden Schluß ein genial inszenierter, fotografierter und hervorragend gespielter Thriller im Stil des film noir - hintergründig, präzise und packend. Hauptdarstellerin Véra Clouzot ist die Ehefrau des Regisseurs, sie spielte lediglich in drei Filmen ihres Mannes (außerdem in: "Lohn der Angst" - 1952 und "Spione am Werk" - 1957) und schrieb am Drehbuch zu "Die Wahrheit" (1960) mit. Sie starb 1960 an einem Herzinfarkt.

Die Teuflischen - Meisterwerke Edition
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Relevante Themen:
Relevantes Thema Diabolisch (1996)

📝 Rezension geschrieben von DerPsycho

Sehr gut durchdachter Thriller, der durch sein Alter an manchen Stellen zwar ein wenig naiv wirken mag, dies aber
vor allem im Schlussteil hervorragend auffängt.
Hat man bis dahin eine Art Krimi aus der Täterrolle heraus gesehen, schaltet der Film am Ende um. Es wird sehr
spannend und vor allem in der Inszenierung wirkt dieser Teil fast schon wie ein Horrorfilm. Gerade diese Szenen
können überzeugen. Schließlich wird man noch von einer starken Wende überrascht, die mittlerweile tatsächlich
schon in viele andere Werke eingearbeitet worden ist.

📝 Rezension geschrieben von 8martin

Das Biest muss sterben

Der Zuschauer sieht den Mord von der Vorbereitung bis zur Ausführung und die Spannung bleibt. Erst besteht sie weiterhin wegen der beiden unterschiedlichen Frauen (toll die Signoret und die Clouzot). Mal zögert die eine, mal droht die andere das Ganze abzubrechen. Eine krank und schwächlich, die andere robust und willensstark. Mit dem Auftauchen des alten, äußerst liebenswerten Kommissars entsteht ein neues Spannungsgeflecht, bei dem man der Aufklärung entgegenzittert, weil man ahnt und immer mehr Gewissheit bekommt. Und dann am Ende die überraschende Wende, nachdem unsere Nerven aufreibend strapaziert worden waren mit quietschende Türen und raffiniertem Licht- und Schattenspiel. Diese Wende diente mehreren anderen Krimis als Vorlage: innerhalb eines Trios entsteht ein Mord und die beiden Übriggebliebenen werden aus Gegenspielern zu Verbündeten, die ein abgekartetes Spiel geplant hatten.

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