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Trio Infernal

Trio Infernal
Bewertung:
Humor: 80%80%
Action: 60%60%
Spannung: 100%100%
Erotik: 80%80%
Anspruch: 80%80%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

OT: Le trio infernal
Krimi-Komödie
Deutschland/Frankreich/Italien 1974
Regie: Francis Girod
Buch: Francis Girod und Jacques Rouffio
Musik: Ennio Morricone
Produzent: ---
Darsteller: Michel Piccoli, Romy Schneider, Mascha Gonska, Philippe Brizard, Jean Rigaux, Monica Fiorentini, Luigi Zerbinati, Hubert Deschamps, Monique Tarbès, Andréa Ferréol, Francis Claude, Pierre Dac


Kurzinhalt:
Rechtsanwalt Sarret aus Marseille hat es faustdick hinter beiden Ohren, denn niemand ahnt, dass der Biedermann Kopf einer Bande ist, die Versicherungen um riesige Summen prellt. Dabei geht Sarret immer nach dem gleichen Muster vor: Mit Hilfe der beiden attraktiven Schwestern Philomene und Catherine guckt er sich wohlhabende Männer aus, die schon nach kurzer Zeit dem Charme und der Schönheit der beiden erliegen. So treten die beiden häufiger vor den Traualtar, als es üblich ist, denn sie überleben ihre Ehemänner regelmäßig. Natürlich hilft Sarret etwas nach, dass diese nicht zu lange die Freuden der Ehe erleben können. Doch dann ziehen dunkle Wolken über dem einträglichen Geschäft auf, denn zwei Komplizen wird die Sache zu heiss...

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📝 Rezension geschrieben von 8martin

Mörderischer Dreier

Eine krude Meuchelgroteske mit Weltstars. Der geldgierige Anwalt George Sarret (Michel Piccoli) und die zwei leichten Schwestern Schmitt: Philomene (Romy Schneider) und Catherine (Mascha Gonska) haben sich zu einem grausamen Dreier zusammengefunden. Sie begehen Versicherungsbetrügereien und Morde am laufenden Band. Das sieht recht blutig aus, haut aber auch niemanden vom Hocker. Neben den großen Stars gibt es noch Andéa Ferréol als Zugabe. Man staunt und wundert sich über die Aktivitäten des Trios. Ihre Charaktere haben etwas Animalisches an sich, etwas das auf hemmungslosen Hedonismus hinausläuft, auf Mord nach Schema F. Dem Plot liegt eine wahre Geschichte zugrunde und so können wir uns in einem polizeifreien Raum bewegen, wo skrupellose Kriminelle ihr Unwesen treiben. Sie sind abgesehen von Anwalt Sarret nicht besonders pfiffig, agieren nur aus einem dumpfen Bauchgefühl heraus. Die beiden Schwestern gewähren George, dem Hahn im Korb, mal ihre Gunst, dann mal wieder nicht, sind aber letzten Endes willige Gespielinnen des Meisters. Das könnte eigentlich immer so weiter gehen, wenn nicht beim letzten Opfer eigenartigerweise Catherine einen Abflug macht statt der vorgesehenen, totkranken Magalit (Monica Fiorentini). Sonderbar. Keiner weiß so genau warum. Nur für George und Philomene gilt weiterhin ‘…und wenn sie nicht gestorben sind…‘
Der Score kommt beschwingt und munter daher, Omas Tod um Rollstuhl und die Ehrenlegion für George zu Beginn gehen nach hinten los. Nicht so recht Fleisch und schon gar nicht Fisch. Da bewahrheitet sich die alte Volksweisheit wieder mal ‘Drei bzw. vier Stars allein machen ebenso wenig einen guten Film wie die besagte Schwalbe den Sommer.‘


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