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Der goldene Handschuh (2019)

Der goldene Handschuh (2019)
Bewertung:
Humor: %%
Action: %%
Spannung: %%
Erotik: %%
Anspruch: %%
Gesamtbewertung:
Sehenswert!
Sehenswert!

OT: Der goldene Handschuh (2019)
(The Golden Glove)
Krimi/Horror-Thriller
Deutschland/Frankreich 2019
Regie: Fatih Akin
Buch: Fatih Akin, Heinz Strunk (Roman)
Musik: ---
Produzent: Fatih Akin, Nurhan Sekerci-Porst
Darsteller: Marc Hosemann, Jonas Dassler, Adam Bousdoukos, Katja Studt, Margarete Tiesel, Tristan Göbel, Victoria Trauttmansdorff, Hark Bohm, Uwe Rohde, Philipp Baltus, Lars Nagel, Dirk Böhling

Kinostart: 21.02.2019

Kurzinhalt:
Hamburg-St. Pauli in den Siebzigerjahren: Auf den ersten Blick ist Fritz „Fiete“ Honka ein bemitleidenswerter Verlierertyp. Seine Nächte durchzecht der Mann mit dem kaputten Gesicht in der Kiezkaschemme „Zum Goldenen Handschuh“ und stellt einsamen Frauen nach. Keiner der Stammgäste ahnt, dass der scheinbar harmlose Fiete in Wahrheit ein Monster ist.

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📝 Rezension geschrieben von Taxi Driver Fan

Es gibt Filme die bringen einen an bestimmte Grenzen und "Der goldene Handschuh" ist für mich einer davon. Ich bin mir relativ sicher noch nie einen so widerlichen Film gesehen zu haben.
Das beginnt schon beim Production Design des Films, die Dachwohnung von Fritz Honka ist so dreckig, schmierig und fettig dass man es als Zuschauer im Kino fast auf der Haut spüren kann. Das geht mit der Kleidung weiter, die Unterhosen oder die Bettlaken werden offensichtlich nicht im angemessenem Maße gewechselt oder sauber gehalten. Das in Kombination mit den grausamen Morden an den Frauen und den oftmals sehr nahen Aufnahmen seines entstellten Gesicht lassen Honka weniger als Mensch und vielmehr pures Monster erscheinen. Hier benutzt Akin eher einen dicken Edding als eine feine Feder um dem Menschen Honka näherzukommen. Die Entscheidung dies als eine Art Monsterfilm anzugehen, ohne gewisse Hintergründe zu Honkas Leben beizusteuern ist gewagt, funktioniert in sich aber schon, lässt aber eben an Tiefe zu wünschen übrig. So wird z.B. auch nichts zum Ausgang des Prozesses erwähnt. Diese Morde sind alle sehr packend und furchterregend inszeniert, dazu wird auch immer wieder angedeutet wie Honka versucht hat das Problem mit den Leichen zu lösen.
Ganz anders fühlen sich da die Szenen in der Kneipe "Zum Goldenen Handschuh" an, da wird die Tragik und der skurrile Humor eines solchen Ortes, einem Zufluchtspunkt für meist verlorene Seelen, sehr gut eingefangen.
Das Ganze ist wie erwähnt ein wenig einseitig inszeniert aber trotzdem oder gerade deswegen starkes Kino.


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