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Fitzcarraldo

Fitzcarraldo
Bewertung:
Humor: 16%16%
Action: 33%33%
Spannung: 66%66%
Erotik: 23%23%
Anspruch: 83%83%
Gesamtbewertung:
Sehr gut!
Sehr gut!

Film bewerten
OT: Fitzcarraldo
Abenteuer
Deutschland 1981
Regie: Werner Herzog
Buch: Werner Herzog
Musik: Popul Vuh, Richard Strauss, Vincenzo Bellini, Giacomo Puccini
Produzent: Lucki Stipetic, Werner Herzog
Darsteller: Klaus Kinski, Claudia Cardinale, José Lewgoy, Miguel Angel Fuentes, Paul Hittscher, Dieter Milz, Huerequeque Enrique Bohorquez, Grande Othelo


Kurzinhalt:
Iquitos, Südamerika um die Jahrhundertwende: ein Haufen verrotteter Bretterbuden auf schlammigem Boden, bevölkert von nackten Kindern und Schweinen. Hier träumt Brian Sweeney Fitzgerald, genannt Fitzcarraldo, von großer Oper. Er ist besessen von der Vorstellung, Enrico Caruso inmitten des Amazonas-Urwaldes einmal Verdi zelebrieren zu lassen. Für dieses Projekt muß ein gewaltiger Dampfer über einen Berg geschleppt werden. Mit Hilfe eines Indianerstammes, den der Urwald-Sisyphus zuvor mit der Schallplattenstimme des größten Sängers aller Zeiten betört hat, vollbringt er das scheinbar Unmögliche.

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Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von 8martin

Schiff über Land
Von den vielen Herzog-Filmen ist dies hier wohl der am ehesten Publikumskompatible, und zwar für ein breites Publikum. Zumindest ist es ein farbenprächtiges und bildgewaltiges Epos mit einem unglaublich präsenten Klaus Kinski und einer nicht minder beeindruckenden Claudia Cardinale, die allerdings nur in einer kleineren Rolle glänzen kann. Kinski spielt den Fitzcarraldo nicht, er ist Fitzcarraldo. Ideal gecastet verkörpert er den pragmatischen Träumer. Der bekanntlich ja Berge versetzen kann bzw. ein Schiff über Land. Neben dem unglaublichen Act steht das Verhältnis zu den Eingeborenen im Mittelpunkt. Hier geht Herzog sehr sensibel vor. Die Sprachbarrieren überwinden die Indios durch wortlose, permanente Gegenwart und der Zuschauer erahnt mit Kinski ihre Absichten. Die Ungeheuerlichkeit des Unternehmens vergleicht Kinski mit dem Umstand wie ’wenn eine Kuh übers Kirchendach springt’. Dies ist ingenieurtechnisch durchaus nachvollziehbar weil optisch überzeugend. Chorgesänge verleihen dem Projekt eine gewisse Feierlichkeit. Die Spannung entsteht durch den Gegensatz von Kultur und Natur (Caruso im Dschungel!) - an und für sich unvereinbare Gegensätze. Man versteht sich nicht, aber man kooperiert irgendwie. Europäer und Indios sind letztendlich gleichberechtigt.
Als Idee zeitlos monumental, als Film fast ein Wunder.

📝 geschrieben von GM00122

habe mir den Film auf DVD als SZ cinematik versio geholt und bin begeistert dieser film ist genial. das ist bisher kinskis bester leistung die ich gesehn habe die auch die bilder überzeugen und prägen sich in das hirn den zuschauers ein. ein wirklich großartiger film

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