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Die Passion Christi

Die Passion Christi
Bewertung:
Humor: 2%2%
Action: 35%35%
Spannung: 52%52%
Erotik: 2%2%
Anspruch: 58%58%
Gesamtbewertung:
Durchschnittlich!
Durchschnittlich!

OT: The Passion of the Christ
Drama
USA 2004
Regie: Mel Gibson
Buch: Mel Gibson, Benedict Fitzgerald
Musik: John Debney
Darsteller: James Caviezel, Monica Bellucci, Claudia Gerini, Maia Morgenstern, Sergio Rubini, Toni Bertorelli, Robert Bestazzoni, Francesco Cabras, Giovanni Capalbo, Rosalinda Celentano, Emilio De Marchi, Francesco DeVito, Lello Giulivo, Abel Jafry, Hristo Jivkov, Luca Lionello


Kurzinhalt:
Nach dem Abendmahl begibt sich Jesus in den Garten Gethsemane, um dort zu beten. Tief in sich gekehrt, erscheint ihm Satan und Jesus erfährt eine Vision dessen, was ihm in den kommenden Stunden widerfahren wird. Doch er widersteht der Versuchung des Bösen.

Verraten von seinem Jünger Judas Ischariot wird Jesus kurze Zeit später festgenommen. Die Anführer der Pharisäer bezichtigen ihn der Gotteslästerung und verlangen seinen Tod.

Jesus wird dem römischen Statthalter in Palästina, Pontius Pilatus, vorgeführt. Dieser hört sich die vorgebrachten Anschuldigungen an und erkennt schnell, dass es sich hier um einen politischen Konflikt handelt. Um einer Entscheidung aus dem Weg zu gehen, übergibt Pilatus die Angelegenheit an König Herodes. Auch dieser scheut ein Urteil und lässt Jesus zum Statthalter zurückbringen.

Pontius Pilatus überlässt es nun der aufgebrachten Menge Jerusalems, offen zwischen dem Angeklagten Jesus von Nazareth und dem Verbrecher Barrabas zu entscheiden, welcher der beiden begnadigt werden soll. Das Volk entscheidet sich für Barrabas.

Jesus wird den römischen Soldaten übergeben und von ihnen gefoltert. Schwer verwundet wird er wieder zu Pilatus gebracht, der ihn erneut der Menge vorführt als wolle er sagen: „Ist dies nicht genug?“ Und abermals entzieht er sich dieser Verantwortung: Er befiehlt schließlich seinen Männern, dem Verlangen der Massen nachzugeben, die weiterhin den Tod Jesu fordern.

Der weitere Leidensweg ist besiegelt: Jesus muss selbst das Kreuz durch die Straßen von Jerusalem bis nach Golgatha tragen. Dort wird er schließlich an das Kreuz geschlagen. Im Angesicht des Todes stellt sich Jesus seiner letzten Versuchung: der Angst, von seinem Vater aufgegeben worden zu sein.

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📝 Rezension geschrieben von the_scarface

Was will uns Mel Gibson mit diesem Film sagen? Seine Handfertigkeit als Regisseur hat er hier bewiesen, denn dieser Film ist gut gemacht. Aber das eben macht einen Film nicht aus, sondern das, was drin steckt. Da erleben wir die letzten 12 Stunden im Leben von Jesus Christus. Er wird geschlagen, verliert literweise Blut und das Ende kennen wir alle. Aber was hat dieser Fim zu sagen? Nichts. Es steckt keine Message drin, nichts. Abgesehen davon, dass Gibson versucht, mit der Mutter-Sohn Geschichte mächtig auf die Tränendrüse zu drücken, kann ich sonst keine Intentionen entdecken. Warum nimmt Jesus diese Qualen auf sich? Was versucht er den Menschen zu sagen? All das hätte man viel deutlicher beleuchten müssen, stattdessen bekommen wir zu sehen, wie er stundenlang ausgepeitscht wird, Blut spuckt und gurgelt. Das einzige, was mir hier gefällt, ist der Soundtrack und die Sprachwahl mit dem Aramäischen, Hebräischen und Latein. Das wars auch schon.

📝 Rezension geschrieben von GM00137

Und hier meine Rezension:

Der Film ist einfach super!
Ich habe den im Kino gesehen und war total beeindruckt! Die düstere Atmosphäre und auch die Originalsprache sind sehr gelungen, zumal dadurch die gesamte Story authentischer wirkt.
Und das es sich damals wirklich so zugetragen hat, kann ich mir durchaus vorstellen. Damals war eben alles unmenschlicher und brutaler.

Ich finde nicht, dass man deshalb Mel Gibson zu unrecht als "Perversen" oder "Sadisten" abstempeln sollte.

📝 Rezension geschrieben von GM00125

Ich bin hier in der FilmFan Community wahrscheinlich der Einzige, der den Film meisterlich fand...

Natürlich ist der Film sehr brutal und natürlich besteht er nur aus der Folterung Jesu Christi, aber hallo, Leute: Genau darum geht es doch auch. Wie sollten Eurer Meinung nach die letzten 12 Stunden seines Lebens denn sonst dargestellt werden???? Soll er als lustiger, strahlender und aufrechter Mann zum Kreuz gehen?

Ich war total beeindruckt von dem Film und möchte eigentlich jedem sagen, dass er sich diesen Film unbedingt ansehen sollte, denn hier sieht man mal wieder eindeutig wie schrecklich die Realität wirklich ist.

Ich finde, dass man bei so einem Film auch nicht von Geschmacksache reden kann. Klar ist es nicht jedermanns Sache soviel Brutalität und Blut auf einem Haufen zu sehen, aber der Film zeigt nun mal eindeutig, dass Jesus kurz vor seinem Tod nun wirklich keinen Spaziergang hinter sich hatte.

Bei mir bekommt der Film 100 % volle Punktzahl und wer anderer Meinung ist, dem kann ich auch nicht mehr helfen.....

📝 Rezension geschrieben von Jackie Brown

Nach dem ganzen Trara, das um diesen Film gemacht wurde, musste ich ihn mir einfach ansehen und was soll ich sagen … ich bin sehr enttäuscht. Nach Todesfällen in amerikanischen Kinos und sonstigen Ausrastern über und nach diesem Film, kann ich es rein gar nicht nachvollziehen. Die aramäischen Laute klangen fast wie das Elbisch aus HdR und bei so wenig Dialog hatte man keine Mühe, den biblischen Inhalt zu verstehen. Man konnte es sich fast schon denken, wozu also Untertitel ?!?
Den Film kann man in einem Wort zusammenfassen: Langweilig! Die ersten fünf Minuten kommen Möchtegern mysteriös rüber, als nicht-Bibel-Leser hat man keinen richtigen Einstieg, es ist alles so ziemlich schwammig. Man kriegt den Eindruck von einem billig produzierten Theaterstück bei dem man sich fragt, ob da überhaupt noch was passieren wird, schließlich kennt man das Ende. Man wartet auch irgendwie die ganze Zeit, das die Kreuzigung endlich geschieht, aber nein, vorher muß ja noch der Leidensweg kommen, bei dem man auch gut hätte einschlafen können.
Die versuchte Authentizität durch die Originalsprache floppt, man kauft den ganzen Kram als nicht Christ ohnehin nicht ab, da kann Mel Gibson sich noch so ins Zeug legen. Während des gesamten Films wartet man auf die Erscheinung von Mel Gibson, der einem sagt, dass man nun unbedingt zu den Christen konvertieren soll … wo bleibt er denn, fragt man sich, aber leider erscheint niemand. Nach den ganzen Moralpredigten und den bedeutungsschwangeren Zitaten aus der Bibel erhält man den Eindruck, dass sogar das sinnlose Gebrabbel von diversen Dawsons-Creek-Darstellern sinnvoller erscheint.
Bereits in der 30 Minute erscheint einem Jesus nicht mehr sehr lebendig, doch wer ahnte da, was noch kommen mag? Nach diversen Folterungen durch die sich dadurch aufgeilenden Römern, dem Weg mit dem Kreuz auf den Berg und der Festnagelung an selbigem vergießt er Unmengen an Blut … und lebt trotzdem immer munter weiter. Und überhaupt, der Weg zur Kreuzigung, den er da mit seinem Kreuz zurücklegt … ich war versucht, vorzuspulen. Es langweilt einfach.
Vielleicht gefiel mir der Film nicht, weil man das Ende schon kannte, vielleicht auch nicht, weil ich kein richtiger Christ bin oder weil ich nie die Bibel gelesen habe, auf jeden Fall möchte ich einen Menschen treffen, der diesen Film wirklich sehenswert fand, er möge sich bitte bei mir melden.
Und ja, noch ein Satz zum Ende …. Mel Gibson hat bei mir verschissen.

📝 Rezension geschrieben von gahbala

Es fällt mir schwer es zu sagen. Nachdem ich Mel Gibson immer gerne gesehen habe, er mir unheimlich symphatisch, lustig und einfach "cool drauf" erschienen ist und auch vor allem als Regieseure sehr talentiert erschien muss ich fast sagen das ich gewillt bin ihn für mich ab sofort für gestorben zu erklären! Das geht nicht! Auf Meisterwerke wie Braveheart und Mad Max will ich nicht verzichten! Aber sollte es stimmen was er in einem Interview gesagt hat, nähmlich das noch weitere Bibelfilme folgen sollen, muss ich wohl alles von und mit ihm boykotieren! Denn "The Passion", den ich mit Hilfe eines Freundes bereits gesehen habe, ist ein höllisch schlechter Film!

Antisemitismus kann man ihm nicht wirklich vorwerfen. Er erzählt die Geschichte so wie sie in der Bibel dargestellt wird. Und dort waren es nun mal die Juden die Jesus´s kreuzigung lauthals gefordert haben (unter anderem)!
Gibson, der die Evolutions- und die Urknalltheorie für schwachsinn erklärt hat!, drängt einem hier seinen Glauben nicht einfach nur auf! Er trichtert ihn einem aufs härteste ein. Man merkt Gibsons engstirnigkeit in jeder Szene. Er schnürt Ängste mit diesem veralteten, masochistischen Machwerk!
Dem Film fehlt naürlich jegliche Handlung. Sie beginnt mit dem letzten Abendmahl und endet mit einem blutüberströmten Jesus am Kreuz der gen Himmel schreit: "Es ist vollbracht!"
Jesus mutiert zum Tier. Wird seine Folter in der Bibel nur angeschnitten und fast nebensächlich in kurzen Sätzen erwähnt sieht man hier die Nägel in Nahaufnahme in dessen Händen versinken, Blutfontänen in jeder Szene. Eine geschlagene viertel Stunde darf man sehen wie Jesus ausgepeitscht wird. Es war schrecklich und ich weiß nicht was Gibson mit diesem Film erreichen will! Kein Wudner das der Vatikan hellauf begeistert ist, immerhin arbeitet er mit den selben Methoden wie Gibson. Ich hatte noch Glück das ich mich nur übergeben musste (kein Witz!), in den USA starb eine Frau an Herzinfarkt während einer Folterszene!!!!

Fürchterlicher Film, einfach Müll der Gewalt in einer noch nie dagewesenen Härte zeigt. Mehr nicht. Selbst das Leben des Brian bringt einem den christlichen Glauben näher als dieser Scheiß! Scheiße is es, mehr nicht!

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