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Eine verhängnisvolle Affäre

Eine verhängnisvolle Affäre
Bewertung:
Humor: 26%26%
Action: 63%63%
Spannung: 93%93%
Erotik: 60%60%
Anspruch: 70%70%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

OT: Fatal Attraction
Psychothriller/Erotik-Thriller
USA 1987
Regie: Adrian Lyne
Buch: James Dearden
Musik: Maurice Jarre, Giacomo Puccini, Luciano Pavarotti
Produzent: Sherry Lansing, Stanley R. Jaffe
Darsteller: Michael Douglas, Glenn Close, Anne Archer, Ellen Hamilton Latzen, Stuart Pankin, Ellen Foley, Fred Gwynne, Lois Smith, Mike Nussbaum, Jonathan Brandis


Kurzinhalt:
Dan Gallagher (Michael Douglas) ist ein erfolgreicher Anwalt, glücklich verheiratet und Vater einer reizenden Tochter. Übermütig riskiert er einen Seitensprung mit der attraktiven Karrierefrau Alex (Glenn Close). Für Dan ist die Affäre damit erledigt. Aber Alex lässt sich nicht so leicht abwimmeln. - Nervenaufreibender Psychoreißer, der Ende der 80er Feministinnen auf die Barrikaden trieb.

Eine verhängnisvolle Affäre (DVD)
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📝 Rezension geschrieben von GM00156

Es hat wirklich sehr lange gedauert, bis ich diesen Film endlich gesehen habe, aber es hat ich wirklich gelohnt.
Die ganze Zeit über herrscht eine ganz besondere Spannung und Atmosphäre, was durch zusätzliche Elemente, wie Nebel, Regen, Schatten und leere Räume hervorgerufen wurde.
Glenn Close ist in diesem Film schlichtweg eine Offenbarung und ihre Oscarnominierung als Beste Hauptdarstellerin angemessen, leider aber nicht von Erfolg gekrönt. Sie spielt die Rolle der Alex Forrest mit richtiger Passion und versteht ihre Augen einzusetzen. Wenn sie fröhlich ist, strahlen auch ihre Augen und die Augenwinkel zeigen nach oben. Wenn sie traurig ist und weint, dann zeigen auch die Augenwinkel nach unten. Ihre Outfits lassen nie einen Vamp erkennen, sondern sind im Stil der 80er Jahre und erinnern eher etwas an ein Mauerblümchen.
Michael Douglas beweist auch hier wieder einmal, wie gnadenlos gut er Wutausbrüche spielen kann und einen irren Blick bekommt. Der Übergang vom Liebhaber zum Gejagten vollzieht sich langsam und daher glaubhaft.
Anne Archer in einer guten Nebenrolle, kommt nicht zu kurz und vollzieht final die Wandlung - auch ein Zeichen für den Feminismus.

Trotz dass er hinsichtlich Alex´ Manie tolle Ideen aufweist, ist der Film leider an vielen Stellen vorhersehbar. Auch wenn man in Gedanken noch hofft, dass das Erwartete jetzt nicht passiert, folgt es dennoch, was minimal die Spannung herausnimmt.

Bei der Endeinstellung achte man genau auf das Familienbild, fokussiere aber nicht die Familie, sondern schaut auf Douglas´ schwarzen Pullover. In die finale Kameraeinstellung hat sich eine kleine Obstfliege gewagt, die unbeirrt ihre Kreise zieht.

Hervorheben möchte ich an dieser Stelle die Bonus features auf der DVD. Vertreten sind ua. ein alternatives Ende, wie es nie im Kino gezeigt wurde, Probeaufnahmen von Archer, Close und Douglas in den Büro´s der Produzenten uvm.

Alles in allem ein guter Film mit einer überragenden und sinnlichen Glenn Close, die ihre Reize einzusetzen weiß und der ich von Herzen einen Oscar - und nicht erst für ihr Lebenswerk - gönne.

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