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Swimming Pool (2003)

Swimming Pool (2003)
Bewertung:
Humor: 3%3%
Action: 10%10%
Spannung: 21%21%
Erotik: 35%35%
Anspruch: 15%15%
Gesamtbewertung:
Nicht zu empfehlen!
Nicht zu empfehlen!

OT: Swimming Pool
Thriller
Frankreich, Großbritannien 2003
Regie: François Ozon
Buch: François Ozon, Emmanuèle Bernheim
Musik: Philippe Rombi, Pyotr Ilyich Tchaikovsky
Darsteller: Charlotte Rampling, Ludivine Sagnier, Charles Dance, Marc Fayolle, Jean-Marie Lamour


Kurzinhalt:
Um sich für ihren neuen Roman inspirieren zu lassen, zieht sich die erfolgreiche britische Krimiautorin Sarah Morton in das französische Landhaus ihres Verlegers zurück. Als dort eines Nachts dessen 20-jährige Tochter Julie auftaucht, fühlt sich Sarah zunächst von dem hemmungslosen und rücksichtslosen Verhalten der jungen Frau massiv gestört. Bis sie allmählich in Julies provokantem und offen zur Schau gestelltem Liebesleben die Quelle ihrer Inspiration findet. Als sich die beiden ungleichen Frauen einander nähern, beginnen sich die Grenzen zwischen Fantasie und Wirklichkeit zu verwischen...

Swimming Pool (2003) - DVD
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📝 Rezension geschrieben von 8martin

Tod am Pool

Wer Filme mag, die mehr offene Fragen haben als Antworten, der ist hier beim Film von Francois Ozon richtig. Der Zuschauer reibt sich am Ende verwundert die Augen, weil er nicht so schnell und unvorbereitet glauben kann, was er da sieht. Ehe er sich vergewissern kann, ist das Bild schon weg. Ozons Landsleute würden hier wohl am Ende von einem ‘trompe l’oeil‘ sprechen.
Zuvor hatten wir die Gegensätze vom Verleger John (Charles Dance) und Autorin (Charlotte Rampling) erlebt, der am Ende ganz unerwartet ausgehen wird. Dann den Gegensatz von junger, unbedarfter Schönheit Julie (Ludivine Sagnier), die ständig neue Männer anschleppt und einer etwas verklemmten, älteren englischen Schriftstellerin Sarah. Alle Figuren sind rund um einen Swimming Pool garniert. Der Film lebt von der hohen schauspielerischen Leistung der beiden Frauen. Die eine punktet mit ihrem nackten Körper, die andere mit ihrem Intellekt. Wir schauen dieser überlangen Exposition gebannt zu. Julie und Sarah vertreiben sich die Zeit mit Stutenbissigkeit und schwesterlicher Verbrüderung, bis ein Mord geschieht. Und ab jetzt darf gerätselt werden. Frank ist der Betroffene, den die beiden Mädels vergraben. Als der Gärtner Marcel über das Grab stolpert, muss Sarah oben und später auch unten blank ziehen, um ihn abzulenken, vielleicht sogar zu verführen. Wir hielten bisher Julie für die Tochter von John. Und wer ist das da bitte in seinem Büro? Das erfahren wir nicht. Sicher ist nur, dass Sarah ihre Schreibblockade überwunden hat. Stellt sich die Sinnfrage. Die ist so löcherig wie ein Schweizer Käse. Dann kann es nur ein Gedankenkonstrukt sein, fern ab von der Realität, irgendwo in Sarahs Kopf?! Direkt neben dem Buch von Julies Mutter, die ja auch schon mal tot gesagt wurde.
Der Vorläufer von Deray (1969) ist etwas eindeutiger. Da hat man nur die Wahl: das gefällt mir nicht so oder doch…

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