The-Fan.Net LOGO

Frau ohne Gewissen

Frau ohne Gewissen
Bewertung:
Humor: 15%15%
Action: 35%35%
Spannung: 90%90%
Erotik: 45%45%
Anspruch: 90%90%
Gesamtbewertung:
Sehr gut!
Sehr gut!

Film bewerten
OT: Double indemnity
Kriminalfilm / Film-Noir
USA 1944
Regie: Billy Wilder
Buch: Billy Wilder, Raymond Chandler, James M. Cain
Musik: Miklós Rózsa, César Franck, Franz Schubert
Produzent: Paramount
Darsteller: Fred MacMurray, Barbara Stanwyck, Edward G. Robinson, Porter Hall, Jean Heather, Tom Powers, Byron Barr, Richard Gaines, Fortunio Bonanova, John Philliber, Edmund Cobb


Kurzinhalt:
Ein Meisterwerk des Kriminalfilms: Schwer verwundet rast der Versicherungsagent Neff mit dem Auto durch die nächtlichen Straßen von Los Angeles. In seinem Büro angekommen, spricht er sein Memorandum auf ein Tonband. Darin gesteht er den Mord an einem Mann, zu dem ihn dessen Ehefrau getrieben hat, um in den Genuß der Versicherungssumme zu kommen.

In seinem ersten film noir - sein dritter Hollywood-Film - erzählt Regisseur Billy Wilder in düsteren Rückblenden die spannende Geschichte einer mörderischen Intrige. Als Vorlage diente ein Roman von James M. Cain, zusammen mit Raymond Chandler schrieb Billy Wilder auch das Drehbuch. Besonders gut: Barbara Stanwyck als böse femme fatale und Edward G. Robinson als betrogener Ehemann. Es hagelte sieben Oscar-Nominierungen, gewonnen hat ihn keiner.

Frau ohne Gewissen - DVD
mehr info hier




Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von 8martin

Doppelte Belohnung?!
In diesem s/w Klassiker mordet ein Liebespaar gemeinsam und geht baden. Die Vorbereitung sehen wir minutiös geplant, die Ausführung überhaupt nicht. Das Opfer ist der ungeliebte Ehemann. Offenbar ein beliebtes Thema für die Leinwand. Zuvor hatte der Briefträger schon zweimal geklingelt und die Rechnung war ohne den Wirt gemacht worden. Billy Wilder glänzt hier mit tollen Dialogen, eng an Chandler angelehnt. Vom Killerpärchen überzeugt vor allem Barbara Stanwyck – die mit der unvorteilhaften Perücke. Ihr Gehilfe Walter (Fred MacMurray) gibt den tollpatschig verliebten Deppen. Beide überragt der unvergessene Edward G. Robinson und das nicht nur, weil er von Anfang an durchblickt. Sein untergebener Versicherungsvertreter kann ihm da nur staunend zuschauen.
Am Ende gibt es dann noch eine Überraschung, so wie wir sie eigentlich nur aus Gangsterfilmen mit Männern kennen: man überwirft sich und zückt wie immer bei Meinungsverschiedenheiten den Colt. Aber hier tut das ein angebliches Liebespaar. Auch die Figur von Stanwycks Tochter Lola (Jean Heather) wird dramaturgisch ein erhellendes Licht auf Walter. Man merkt, dass er eigentlich ein netter Kerl ist, nur halt etwas einfältig. Und dafür hat Fred MacMurray nun mal den Blick drauf.
Der Titel ist ironisch bis zynisch passt aber. Es ist nicht Billys stärkster Film, aber dank Drehbuch und Stanwyck ein guter.

📝 geschrieben von GM00131

Ich denke, in dem Fall sollte man die Hoffnung nicht aufgegeben.

📝 geschrieben von GuArDiAPeRtIcArA

eben dass hoff ich ja der lief auf Bayern ...

📝 geschrieben von GM00131

Wo lief der denn? Arte oder einem der dritten Programme? Auf den dritten Programmen werden Filme ja wenn sie einmal liefen einmal durch alle Sender hindurch gezeigt.

Alle Beiträge zu diesem Thema anzeigen (Forumseite im neuen Fenster!)

📝 Dein Kommentar zu diesem Thema!

Name: (max. 20 Zeichen!)
E-Mail: (Optional!)

Dein Text:

😁 😉 😊 😍 😏 😖 😜 😠 😢 👋 👍 👎 👀 😎 😇 😈 😡 🌟


(max. 2000 Zeichen) verbleibende Zeichen:



Filmzitate aus "Frau ohne Gewissen"

🗨 Wir haben leider keine Zitate aus diesem Film. Kennst du vielleicht welche und willst sie mit uns teilen?
Noch mehr Filmzitate