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Lady L

Lady L
Bewertung:
Humor: 60%60%
Action: 40%40%
Spannung: 60%60%
Erotik: 40%40%
Anspruch: 60%60%
Gesamtbewertung:
Empfehlenswert!
Empfehlenswert!

OT: Lady L
Komödie
USA/Frankreich/Italien 1965
Regie: Peter Ustinov
Buch: Peter Ustinov, Romain Gary(novel)
Musik: Jean Françaix
Produzent: Carlo Ponti
Darsteller: Sophia Loren, Paul Newman, David Niven, Claude Dauphin, Philippe Noiret, Michel Piccoli, Peter Ustinov, Cecil Parker


Kurzinhalt:
Eine alte Aristokratin (Sophia Loren) erzählt ihr Leben: Erst in einer Wäscherei, dann in einem Bordell tätig, liebte sie einen Anar-chisten (Paul Newman) und heiratete einen Lord (David Niven).



📝 Rezension geschrieben von 8martin

Lady Loren

Der Titel bezieht sich nicht auf die Hauptdarstellerin Sophia Loren, sondern auf Louise ihren Namen im Film. Es ist einer von acht Filmen, die Peter Ustinov gemacht hat (1965) und er wirkt heute echt wie Old School: etwas bräsig, umständlich, verquatscht und langatmig. Nur wer den Zauber von üppigem Plüsch und Pomp goutieren kann, wird dann auch die beiden Herren um Lady L genügend bewundern: Ihren Ehemann Armand (Paul Newman), ein Anarchist und Bombenwerfer und Lord Lendale (David Niven). Der erste ist ihre große Liebe, der zweite der Steigbügelhalter für ihren sozialen Aufstieg als Lady L. von der Wäscherin und Animierdame bis zu besagter Lady Louise. Im Bordell versuchen sogar Michel Piccoli und Philippe Noiret im Rahmen ihrer kleinen Rolle etwas Pep in den Plot zu bringen.
Die 80jährige blickt sie auf ihr Leben zurück, das zwischen Trennung und Versöhnung von Armand verlief, der, obwohl er von der Polizei (Claude Dauphin) gesucht wurde, ihr immer einen Schritt voraus war.
Peter Ustinov hat ein Cameo als Prinz Otto von Bayern, der etwas hilflos mit einer Bombenattrappe rumspielt.
Die Gags wollen nicht so recht zünden trotz der drei Leinwandgrößen. So z. B. wenn sich Armand am Ende als betagter Chauffeur von Lady L präsentiert und es sich herausstellt, dass er der Vater all ihrer acht Kinder war, die sie während ihres Verhältnisses zu Lord Lendale bekommen hatte. Das Drehbuch schafft zusätzliche Verwirrung, wenn Louise und der Lord so tun als wären beide Hochstapler. Beide!? Die Loren kann einfach nicht mit Paul Newman. Da knistert nix zwischen ihnen wie bei Mastroianni. Paul Newman ist als Anarchist und Latin Lover eine glatte Fehlbesetzung hier. Ebenso verpufft am Ende die Explosion des Sommerhauses von Lady L, das ihr Lendale extra erbauen ließ, wie eine Knallerbse. Dann kann es nur am Drehbuch und an der Regie liegen, wenn’s nicht ein großer Wurf geworden ist.


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