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L'Auberge espagnole - Barcelona für ein Jahr

L'Auberge espagnole - Barcelona für ein Jahr
Bewertung:
Humor: 80%80%
Action: 55%55%
Spannung: 50%50%
Erotik: 50%50%
Anspruch: 70%70%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

OT: L' auberge espagnole
Komödie
Frankreich/Spanien 2002
Regie: Cédric Klapisch
Buch: Cédric Klapisch
Musik: Cyril Moisson, Thom Yorke, Frédéric Chopin
Darsteller: Romain Duris, Judith Godrèche, Audrey Tautou, Cécile De France, Kelly Reilly, Xavier de Guillebon, Kevin Bishop, Federico D'Anna, Christian Pagh, Cédric Klapisch, Barnaby Metschurat


Kurzinhalt:
Trotz allerlei Bedenken seiner Freundin Martine (Audrey Tautou) beschließt der französische Student Xavier (Romain Duris) ein Auslandssemester in Barcelona einzulegen. Nachdem es in einer komplett aus Exilparisern rekrutierten WG zu Reibereien kam, findet Xavier Unterschlupf in einer multinational bunt gemischten Wohngemeinschaft mit der Engländerin Wendy, der Spanierin Solder Belgierin Isabelle, dem Däne Lars, dem Italiener Alessandro und dem Deutschen Tobias.

Kinostarts: 13.11.2003

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📝 Rezension geschrieben von 8martin

Ein Lehr- und Wanderjahr

En munterer, locker inszenierter Studentenspaß. Regisseur Klapisch hat themengerecht Schnellsprech eingebaut, Split Screen verwendet und während eines Dialoges das Bild mit Formularen zugekleistert, um den sinnlosen Bürokratismus zu karikieren oder mit einem roten Kreis auf die Hauptperson in einer Menschenmenge hingewiesen. Jeder, der schon mal etwas mit dem studentischen Austauschprogramm ’Erasmus’ zu tun gehabt hat, kann ein Lied davon singen. Hier darf der alte Rotterdamer Humanist auch schon mal als Fiktion auftreten.
Der Franzose Xavier (Romain Duris) geht titelgemäß nach Spanien. Er wohnt erst einmal bei einem Landsmann. Bei dessen verklemmter Ehefrau Anne-Sophie (Judith Godrèche) macht er ungeahnte Erfahrungen in der Liebe, obwohl in Paris seine Freundin Martine (Audrey Tautou) auf ihn wartet. Dann übersiedelt er in eine WG mit sechs Europäern, eine kunterbunte Truppe. Besonders die lesbische Belgierin Isabelle (Cécile De France) erweist sich als erfolgreiche Lehrerin in Sachen Liebe.
Meistens sind es die üblichen WG-Probleme wie ein Fach im Kühlschrank, das Putzen des Bades oder das Mithören eines Telefonates. Es geht flockig weiter: da taucht eine Mutter mit Kind auf oder es werden Nazi-Witze gerissen, was Empörung auslöst. Erst als Wendys (Kelly Reilley) Freund auftaucht zeigt sich, dass ein Gemeinschaftgefühl entstanden ist. Alle helfen mit, das zu vertuschen. Xavier fährt wieder heim und hat viel gelernt. Mehr in Sachen Liebe als in Sachen Studium. Das hat er inzwischen aber anscheinend abgeschlossen. Alles spielt sich auf der europäischen Ebene ab, auch die Verständigungsschwierigkeiten und die Pärchenbildung. Die Zeitgenossen der WG sind ganz nett und passend gecastet, die Handlung flockig leicht. Netter Zeitvertreib. Es darf auch mal was ohne Probleme sein.

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