The-Fan.Net LOGO

Endstation Schafott

Endstation Schafott
Bewertung:
Humor: 13%13%
Action: 33%33%
Spannung: 90%90%
Erotik: 23%23%
Anspruch: 86%86%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

Film bewerten
OT: Deux hommes dans la ville
Gangsterfilm
Frankreich, Italien 1973
Regie: José Giovanni
Buch: José Giovanni, Lucile Costa
Musik: Philippe Sarde
Produzent: Alain Delon
Darsteller: Jean Gabin, Alain Delon, Mimsy Farmer, Michel Bouquet, Ilaria Occhini, Victor Lanoux, Christine Fabréga, Liaria Occhini, Malka Ribowska, Cecile Vassort, Guido Alberti, Cécile Vassort, Gérard Depardieu, Robert Castel, Albert Augier, Paul Beauvais, Pierre Collet, Roland Monod, Maurice Barrier


Kurzinhalt:
Der Ex-Bankräuber Gino Strabliggi wird auf Bewährung entlassen und baut sich trotz herber Rückschläge mühevoll eine neue Existenz auf. Er lernt die hübsche Bankangestellte Lucie kennen, an deren Seite die Zukunft ihm zunächst eine Chance zu geben scheint. Doch der ehrgeizige Kriminalpolizist Giotreau glaubt nicht an Ginos Läuterungen und lässt so lange nicht von ihm ab, bis ein provzierter Rückfall alle guten Vorsätze zunichte macht. Verzweifelt kämpft der Sozialarbeiter Germain Cazeneuve um das Leben des daraufhin zum Tode Verurteilten. Doch kann er die perfekt funktionierende Maschinerie der Justiz tatsächlich noch aufhalten?

Endstation Schafott (DVD)
mehr info hier




Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von 8martin

Oberflächlich schuldig
Unter den zahllosen Gerichtsthrillern fällt hier die Sichtweise aus dem Rahmen: ein Ex-Knacki (Alain Delon) zwischen integrativer Sozialarbeit (Jean Gabin) und schikanöser Überwachung durch einen von Vorurteilen getriebenen Kommissar (Michel Bouquet), der ihn so heftig und so lange piesackt, bis er ausrastet. Hier gibt es nicht nur Action um der Action willen, sondern hier werden Sinnfragen gestellt. Gibt es den geborenen Verbrecher? Darf man nicht nur das Verbrechen an sich beurteilen, sondern muss man nicht auch seine Ursachen mit heranziehen? Und klafft da nicht die ewige Lücke zwischen Recht und Gerechtigkeit? Mildernde Umstände werden in ihr Gegenteil verkehrt und unmenschliche Zustände im Strafvollzug angeprangert. Zwei emotionale Tupfer beeindrucken besonders: am Anfang die ersten Schritte in die Freiheit. Da wird es dem Entlassenen fast schwindelig und am Ende der Gang zur titelgebenden Guillotine; fast wortlos und ohne Kommentar. Das System wird der Lächerlichkeit preisgegeben, wenn Geschworene einschlafen und der Richter Kreuzworträtsel löst.
Ein Gangsterdrama, das einen von der Erzählweise her menschlich berührt und schauspielerisch überzeugt, vor allem Alain Delon und das natürlich die Todesstrafe verurteilt. Spannung mit Tiefgang also, anspruchsvoll und gut gemacht.

📝 geschrieben von stefan

ein Klassefilm mit guten Darstellern (Gabin, Delon), seltsam, daß ich den noch nicht gesehen hatte

Alle Beiträge zu diesem Thema anzeigen (Forumseite im neuen Fenster!)

📝 Dein Kommentar zu diesem Thema!

Name: (max. 20 Zeichen!)
E-Mail: (Optional!)

Dein Text:

😁 😉 😊 😍 😏 😖 😜 😠 😢 👋 👍 👎 👀 😎 😇 😈 😡 🌟


(max. 2000 Zeichen) verbleibende Zeichen:



Filmzitate aus "Endstation Schafott"

🗨 Wir haben leider keine Zitate aus diesem Film. Kennst du vielleicht welche und willst sie mit uns teilen?
Noch mehr Filmzitate