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Es war einmal in Amerika

Es war einmal in Amerika
Bewertung:
15. Platz in der Top 100 Film-Liste (Platz 15)
Humor: 25%25%
Action: 60%60%
Spannung: 74%74%
Erotik: 41%41%
Anspruch: 84%84%
Gesamtbewertung:
Meisterwerk!
Meisterwerk!

OT: Once Upon A Time In America
(C'era una volta in America)
Gangster-Epos/Krimi/Drama
USA 1984
Regie: Sergio Leone
Buch: Leonardo Benvenuti, Piero de Bernardo, Enrico Medioll, Franco Arcalli, Franco Ferrini, Sergio Leone, Harry Grey (Roman: The Hoods)
Musik: Ennio Morricone, Paul McCartney, Irving Berlin, Gioacchino Rossini
Produzent: Arnon Milchan
Darsteller: Robert De Niro, James Woods, Elizabeth McGovern, Treat Williams, Tuesday Weld, Joe Pesci, Burt Young, Danny Aiello, William Forsythe, James Hayden, Mario Brega, Rusty Jacobs


Infos auf der FanSite

Kurzinhalt:
Die Geschichte der zwei Freunde, Noodles (Robert De Niro) und Max (James Woods), die schon als Jugendliche durch kleine Gaunereien ein paar Dollars verdient haben. Zusammen mit ihren Freunden, Patsy (James Hayden) und Cockeye (William Forsythe) sind sie durch Raubüberfälle, bezahlte Morde aber vor allem während der Zeit der Prohibition erfolgreiche Gangster geworden. Am Ende der Prohibition hat Max die Idee für einen letzten Raubüberfall, der ihr Leben bis Ende sichern sollte; das nationale Schatzamt berauben . Doch Noodles will damit nichts zu tun haben, und möchte seine Freunde dadurch nicht verlieren. Um seine Freunde vor dem sicheren Tod zu bewahren, verrät er seine Freunde und verläßt die Stadt. Eine überraschende Einladung bringt ihn 35 Jahre später zurück.

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📝 Rezension geschrieben von Cosmo Kramer

"Es war einmal in Amerika" ist definitiv mein Lieblingsfilm mit Robert DeNiro. Was anderen Regisseuren Stoff für mindestens drei Filme geliefert hätte, hat Leone alles in ein einziges monumentales Epos gepackt. Dieses Meisterwerk hat einfach alles: Es ist bewegend, verstörend, lustig und vor allem sehr geheimnisvoll und atmosphärisch.

Es ist weder ein Gangsterfilm, noch eine Liebesgeschichte, noch die Geschichte einer Freundschaft, noch ein Krimi, sondern alles auf einmal und noch so viel mehr! Und obwohl der Film fast vier Stunden dauert, ist er keine Sekunde zu lang. Jede Minute, in der scheinbar nichts passiert, ist absolut gerechtfertigt und trägt zur einmaligen Atmosphäre bei (


❗ Spoilerwarnung ❗
z.B. als Noodles einen Moment lang zögert, bevor er die Polizei anruft; als er nach Debbies Vergewaltigung mit seinen Freunden zusammensitzt und ihn alle nur anstarren; als er Moe von der Telefonzelle aus anruft

). Irgendwie erinnert mich der Film immer ein bißchen an "Citizen Kane". Beide sind revolutionär gefilmt, spielen in verschiedenen Zeiten, werden in Rückblenden erzählt und handeln vom Aufstieg und Fall eines Mannes und einer Freundschaft. Und beide haben dieses geheimnisvolle Etwas.

Dazu noch die tollen Übergänge zwischen den Szenen und Zeitebenen (z.B. das Frisbee) und andere kleine Details (z.B. dass man die Waffe am Schluss durch Noodles Augen sieht, während ihm langsam die Tränen kommen), die den Film so einzigartig machen. Die Darsteller sind fast alle sehr überzeugend, allen voran natürlich DeNiro und Woods. Nur schade, dass Joe Pescis Rolle so verstümmelt wurde. Auch die Jungschauspieler haben mich beeindruckt - und zumindest Jennifer Connelly hat es dann ja auch weit gebracht.

Alles in allem der perfekte Film, vom ersten Schuss bis zum letzten Grinsen. Sollte irgendwann mal der 6-Stunden-Director's-Cut veröffentlicht werden, wäre das sicher einer der schönsten Tage meines Lebens.

📝 Rezension geschrieben von GuArDiAPeRtIcArA

Gestern hab ich Once upon in America mal wieder sehen gesehen und ich bin jedesaml aufs Neue fazinierd von diesem Juvel der Filmgeschichte. Unglublich dieser Film und unglaublich auch sein Regiessuer! Bei Once upon ... ist einfach alles perfekt! Der Film hat trotz seiner Laufzeit von über 3 !/2 Stunden keine einzige Länge, keine Einzige! Leone's Erzählstill ist einfach sehr ruhig und langsam, das ist bei fat allen früheren Filemn so insbesondere bei Once upon a Time in the West. Die Story von Once upon a Time in America ist aber viel komplexer und komplizierter von daher ist die Länge nicht verwunderlich. Irgendwie merkt man aber das Leone in einigen Szenen kürzen musste bzw. gar nicht erst drehen durfte (Ursprünglich hatte Leone ja vor den Film in zwei Teilen mit jeweils 4 Stunden in die Kinos zu bringen, was ihm natürlich nicht gestatet wurde), jedenfalls hätte der Film ruhig noch etwas länger gehen können.

Die Film-Musik trägt natürlich sehr zur Faszination von Once upon ... bei, Morrricones Soundtrack ist einfach wunderschön und passt zu 100 %! Auch die andern Songs Yesterday und God bless America passen perfekt, vorallem Yesterday!!

Jeder der dieses Kunstwerk noch nicht gesehen hat sollte das schnelletsens nachholen!!
Jedem andern sei gesagt den Film kann man sich immer und immer wieder anschauen man wird aich nach dem 10 mal noch irgendwo ein verstecktes Detail oder einen wichtigen Dialog entdecken.

Natürlich sind auch die Rollen perfekt besetzt. Noodels wird sowohol von Scott Tiler als natürlich auch von De Niro sensationell gespielt! Auch Max wird in allen Drei Zeitabschniiten gut gespielt.

Die Gewalt in Once upon ... wird eigentlich sehr realistisch und nicht übertrieben oder verherrlichend gezeigt, wie das bei andern Gangster-Filmen so ist, vielleicht wurde der Film auch deshalb zurückgestuft von 18 auf 16.

Gangsterfilm ist eigentlich die falsche Bezeichnung für Once upon ..., es ist viel mehr als ein Gangster-Film es ist auch mehr als ein G.-Epos, es ist eine Tragödie über den American Dream über die Entwicklung des organisierten Verbrechens im 20 Jahrhundert, ein Stück weit auch ein Märchen und Illusion wie der Titel "Es war einmal .." auch andeutet.

Am Schluß noch: der Audiokommetar auf der DVD ist hochintressant! Nein, ich hab keine 4 Stunden da zugehört, aber einige Szenen kann man sich schon mal komentieren lassen!

📝 Rezension geschrieben von martin

Das ist Kino der großen Klasse! Mit welchen Worten kann man denn so einen Film beschreiben? Als erstes ist "Es war einmal in Amerika" für mich viel mehr als einfach nur ein "Film". Dieses Werk ist ein faszinierender Traum, ein spannendes, emotionsgeladenes Märchen oder einfach beschrieben ein eindrucksvolles Stück Leben.

Manche mögen es total verwirrend finden, daß die Erzählung der Geschehnisse nicht nach einer chronologischen Zeitlinie verläuft, doch wenn ich mir die absolut sinnlose Mühe machen würde, diese Geschichte in korrekter Reihenfolge zu erzählen, würde sie alles verlieren, was sie an Spannung, Intensität und Faszination auszeichnet.

Ein Film muß mich dazu bewegen, Fragen zu stellen, zu rätseln, zu fühlen und noch lange Zeit darüber nachdenken zu können. Das zeichnet ein Werk aus, das ewig in Erinnerung bleiben will. "Es war einmal in Amerika" hat dies alles in sich. Man denkt, man hätte alles verstanden, aber dann stößt man auf ein Rätsel, und findet sich in einem Labyrinth wieder. Doch das sind die schönen Nebeneffekte, die der Film mit sich bringt.

Sergio Leone erzählt die Geschichte von zwei Freunden, Noodles (Robert De Niro) und Max (James Woods) und deren Traum ein sorgloses Leben zu führen. Wie alle, fangen auch sie klein an; mit drei weiteren Freunden stürtzen sie sich schon als Kinder in die Welt der Kriminalität ein. Durch Bandenrivalitäten wird einer von ihnen erschossen, worauf sich Noodles an dem Mörder rächt, und dafür eine lange Haftstrafe absitzt.
Aus dem Gefängnis entlassen, wird Noodles von seinem Freund Max empfangen, der mittlerweile mit Patsy (James Hayden) und Cockeye (William Forsythe) unter dem Namen eines Bestattungsinstituts u.a. die Fäden des Alkoholschmuggels während der Prohibition in der Hand halten.

Mit Ende der Prohibition war auch das Ende deren Geschäfte besiegelt. Aber das sollte für Max kein Ende seines Traums bedeuten. Seine weiteren Pläne sind allerdings lebensgefährlich und stoßen bei Noodles auf Ablehnung. Hier beginnt Noodles' Kampf mit sich selbst; soll er seinem Freund, wie sie sich gegenseitig versprochen haben, zur Seite stehen oder soll er dessen Pläne verraten um ihm dadurch das Leben zu retten?

Mit der großartigen Starbesetzung, der wunderbaren, unter die Haut gehenden Musik von Ennio Morricone und den unendlich bezaubernden Bildern präsentiert Sergio Leone der Filmgeschichte ein Meisterwerk, das seines Gleichen sucht.

Danke Mr. Leone, egal wo Sie jetzt sein mögen! Danke!

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Filmzitate aus "Es war einmal in Amerika"

💬 "Ich mag den Gestank der Straße. Ich rieche ihn gern. Wenn ich ihn einatme, fühle ich mich wohler."

💬 "Leichenwagen sind vertrauenserweckend!"

💬 "- Was hast Du gemacht in all den Jahren?
- Ich bin früh schlafen gegangen."

💬 "Seine Hände bleiben nicht sauber bei dem dauernden Händeschütteln..!"

💬 "Das Leben ist noch viel verrückter als Sch...e"


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