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Mein Freund Harvey (1950)

Mein Freund Harvey (1950)
Bewertung:
Humor: 77%77%
Action: 60%60%
Spannung: 65%65%
Erotik: 0%0%
Anspruch: 77%77%
Gesamtbewertung:
Sehr gut!
Sehr gut!

OT: Harvey
Komödie
USA 1950
Regie: Henry Koster
Buch: Mary Chase und Oscar Brodney
Musik: Frank Skinner
Produzent: John Beck
Darsteller: James Stewart, Josephine Hull, Peggy Dow, Charles Drake, Cecil Kellaway, Victoria Horne, Jesse White, William Lynn, Wallace Ford, Nana Bryant


Kurzinhalt:
Nur allzu gerne geht der ebenso skurrile, wie liebenswerte Elwood P. Dowd "einen lüpfen" - am liebsten in der Gesellschaft seines Freundes Harvey. Doch bei Harvey handelt es sich um einen "unsichtbaren", zwei Meter großen Hasen. Deshalb glauben Elwoods Angehörige, das schrullige Familienmitglied sei doch wohl besser in einer Anstalt aufgehoben. Doch damit fangen die turbulenten Verwicklungen erst richtig an...

Mein Freund Harvey - Limited Art-Card
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📝 Rezension geschrieben von 8martin

Brownie oder Puca

Nur wer sich in der keltischen Sagenwelt auskennt, weiß was ein Puca ist: ein Troll oder Gnom, der gut oder böse sein kein, der den Menschen Streiche spielt oder ihnen hilft. Liebevoll werden sie auch Leprechaun, Brownies oder einfach Puk genannt. Aus diesem mythologischen Füllhorn hat Henry Koster die Figur eines überdimensional großen weißen Hasen genommen. Er heißt Harvey und James Steward zieht als Elwood P. Dowd mit ihm um die Häuser. Aber wie es bei Kobolden so ist: nur Elwood sieht ihn. Er lebt nach der Devise ‘Man muss im Leben entweder clever oder freundlich sein.‘ Weil ersteres nicht in Frage kommt, ist Elwood einfach ein sehr netter Mann.
Eine herrlich altmodische (1950) Komödie mit vielen Verwechslungen, Missverständnissen und Einbildungen die durch jede Menge schrullige Käuze konstant spaßig bleibt. Verschiedene Liebesgeschichten entwickeln sich am Rande wie z.B. die zwischen Dr. Sanderson (Charles Drake) und Schwester Kelly (Peggy Dow, eine echte Konkurrenz für die damals unheimlich populäre Doris Day). Myrtle Mae (Victoria Horne) die Tochter des Hauses soll an den Mann gebracht werden. Ihr stellt der Krankenpfleger Wilson (Jesse White) nach, der permanent die falschen Patienten einzuliefern versucht. Alles voran Elwoods Schwester Veta (Oscar für Josephine Hull), die wir schon aus ‘Arsen und Spitzenhäubchen‘ kennen. Gute deutsche Synchro unterstützt die Situationskomik: So sagt Wilson bevor er Veta in die ‘Klapskiste‘ einliefern will ‘Sie sind auch ein bisschen Tütü. Kommen sie mit rein, da können sie Blumen von der Tapete pflücken.‘
Das Phänomen Harvey muss sich am Ende jeder selbst erklären. Henry Koster gibt nur Hinweise. Sieht man Harvey nur nach einigen Whiskeys oder ist er eine Ausrede für die eigene Schusseligkeit, wenn man (Veta) z.B. sein Portemonnaie verlegt hatte. Man kann ihn auch gut für alles verantwortlich machen, was im Leben daneben geht.
Herrlich einfacher Spaß.

📝 Rezension geschrieben von llisa

Ein Film den man sich nicht oft genug ansehen kann!
Man kennt "Mein Freund Harvey" an, dass es ursprünglich ein Theaterstück war, und ich möchte es zu gerne mal auf der Bühne sehen.
Josephine Hull geht in ihrer Rolle als große Schwester und besorgte Mutter richtig auf, ihre Mimik ist einfach zum Schreien, Stewart sowieso wie immer genial. Mir gefällt auch das Paar Victoria Horne und Jesse White. Allen voran aber der große Harvey, der in seiner einzigen Rolle brilliert.

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💬 "- It's a beautiful day.
- Everyday is a beautiful day!"


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