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L.A. Crash (2004)

L.A. Crash (2004)
Bewertung:
91. Platz in der Top 100 Film-Liste (Platz 91)
Humor: 12%12%
Action: 31%31%
Spannung: 65%65%
Erotik: 12%12%
Anspruch: 90%90%
Gesamtbewertung:
Sehr gut!
Sehr gut!

OT: Crash (2004)
Episoden-Drama
USA 2004
Regie: Paul Haggis
Buch: Paul Haggis, Bobby Moresco
Musik: Mark Isham
Produzent: Don Cheadle, Paul Haggis, Mark R. Harris, Robert Moresco, Cathy Schulman
Darsteller: Brendan Fraser, Ludacris, Thandie Newton, Ryan Phillippe, Larenz Tate, Nona Gaye, Sandra Bullock, Don Cheadle, Matt Dillon, Jennifer Esposito, William Fichtner, Daniel Dae Kim, Terrence Howard, Michael Pena, Bahar Soomekh, Karina Arroyave, Tony Danza

Kinostart: 04-8-2005

Kurzinhalt:
Den explosiven Abschluss von dramatischen Stunden in L.A. bildet ein Autounfall. Zwei Schwarze klauen das Auto des Bezirksstaatsanwalts und seiner zickigen Frau, woraufhin dessen pseudo-liberale Fassade zu bröckeln beginnt. Andernorts lebt der verbitterte Polizist Ryan seinen Fremdenhass aus, indem er bei einer Routinekontrolle eine Schwarze befummelt. Der junge Latino Daniel gerät mit einem iranischen Ladenbesitzer aneinander und Polizist Graham muss sich eigene Schwächen eingestehen. Alle treffen sich irgendwann wieder…

L.A. Crash (Director's Cut, 2 DVDs) (Steelbook)
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Studio: Universum Film
Sprache: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Untertitel: Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: Widescreen (2.35:1 - anamorph)
Laufzeit: 112 min.
FSK: 16
Ländercode: 2
Extras: Laufzeit 80 Minuten
 • Audiokommentare
 • Making Of
 • Behind The Scenes
 • 2 Musikvideos
 • Dokumentation über LA

Erscheinungstermin:16. Oktober 2006



📝 Rezension geschrieben von 8martin

Von Vorurteilen umgeben

Der Film beleuchtet das Phänomen Rassismus von mehreren Seiten. Ein packender Bilderbogen zeigt uns einen kleinen Lebensabschnitt von einem Dutzend Figuren, die alle irgendetwas mit einander zu tun haben. Und um das zu bemerken müssen sie ihren eigenen Dunstkreis verlassen und in irgendeiner Weise mit anderen kollidieren, sagt einer. Drum der Titel! Obwohl es mit einem Unfall anfängt und auch so endet. Neben Zynikern und Frustrierten, neben Illegalität und Aggression, Morddrohungen und Prügeleien sieht man aber auch wie sich Kinder hingebungsvoll um ihre alten Eltern kümmern. Und man beginnt zu verstehen, warum der eine so handelt und nicht anders. Die Story um Matt Dillon ist besonders gelungen, nicht nur weil er vom Saulus zum Paulus wird, sondern wegen der Beziehung zu seinem Vater. Intelligent und ergreifend gemachter Film, bei dem nur auf die Dauer die immer wiederkehrenden Klangwellen und Chorgesänge nerven.

📝 Rezension geschrieben von Shining

Sehr gut aber kein Meisterwerk. Rassismus ,der durch oftmals durch Vorurteile entsteht ( die sich nicht bewahrheiten),wird in dem Film thematiesiert. Der Film besteht aus vielen unerwarteten Wendungen, die mit der Zeit aber leider vorhersehbar werden. Das macht den Film aber keineswegs schlecht. Ganz im Gegenteil wird damit durchleuchtet das oftmals nur Wunder gegen diese vorurteilhafte Gesellschaft helfen. Don Cheadle, Thandie Newton und Matt Dilon gefallen mit persönlich am besten. Überrascht hat mich die gute Leistung von Ludacris, der beweist das er auch schauspielern kann.

📝 Rezension geschrieben von Kruemel

Ich hab mir gestern endlich L.A. Crash angesehen und ärgere mich, dass ich es nicht schon viel früher getan habe. Ein wirklich sehr guter Film, der von einem tollen Soundtrack und einer super Kamera getragen wird.
Auch die Darsteller sind durchweg gut besetzt.

📝 Rezension geschrieben von DerPsycho

Endlich auch mal gesehen.
Ich fand ihn sehr gut. Es wird nichts bewertet, es gibt keine Schwarz-Weiß-Malerei und es kommt zu teils überraschenden Wendungen.
Sollte ich mir vielleicht irgendwann noch mal ansehen, um noch einige Details mitzubekommen (die Anwalts-Sache ist wohl etwas an mir vorbeigegangen).

📝 Rezension geschrieben von Gloria01

Der Film ist auf jeden Fall genial gemacht. Es sind sehr viele bewegende Schicksale (v.a. das des schwarzen Paares!) und aufreibende Momente (für mich die Höhepunkte: als Matt Dillon die Frau aus dem brennenden Auto rettet und als das kleine Mädchen fast erschossen worden wäre). Die Erkenntnis von Sandra Bullock dass sie keine Freunde mehr hat hat mich zwar auch berührt, aber es ist eben das nervige Schauspiel von Bullock das diese Wirkung sehr abschwächt. Insgesamt aber sehr überzeugend, mitreißend und ein MUSS für jeden!

📝 Rezension geschrieben von Nielsnike

Hab den Film kürzlich gesehen: Ein Meisterwerk!
Normalerweise sortiere ich Filme nach Schauspielern, hier war keiner dabei, den ich kannte. Gut Sandra Bullock und Brandon Fraser kenne ich - das sind aber nicht so gute Schauspieler meiner Meinung nach.
Der Monolg zum Anfang und diese wunderschöne Musik von Mark Isham die ganze Zeit, herrlich. Den Soundtrack kann ich nur empehlen "Sense of touch, "Flames" und auch "Crash", alles chillige Songs, die Atmosphäre schreiben. Beeindruckend, wie das Leben verschiedener Leute aufgezeigt wird mit allen alltäglichen Problemen und wie sich doch nachher alle begegnen. Das Fand ich auch bei 21 Gramm schon gut.
Es sind weniger die Schauspieler die glänzen - obschon ich Don Cheadle und Matt Dillon als gut empfinde - , es ist der Film. Kann ich jedem sehr empfehlen!
Dieser Film schafft es auf anhieb in meine persönlichen Top 10.


❗ Spoilerwarnung ❗
Der Unfall und die Rettung durch Matt Dillon, die Explosion, dazu wunderschöne Musik und zum Schluß steht Dillon erstaunt dar - tolle Szene. Und auch als Don Cheadle seinen toten Bruder entdeckt und dies - natürlich wieder bei toller Musik - langsam realisiert, ist ein schöne Szene.

📝 Rezension geschrieben von GuArDiAPeRtIcArA

Gestern im Kino gesehen, hat sich gelohnt!

Toller, sehr ruhiger Film und doch unglaublich intensiv!
Sehr schön fotografiert und toll gespielt!
Cheadle und Dillon spielen großartig, aber auch alle anderen!
Obwohl es soviele Charakter sind, kommt keiner zu kurz und jeder ist intressant (außer den von Sandra Bullock fand ich nicht so intressant).
Das Thema Rassismus und Vorurteile wird sehr glaubhaft und intelligent dargestellt.
Zu keiner Zeit übertrieben oder oberfächlich, einfach toll!

📝 Rezension geschrieben von Ace

Das Thema Rassismus ist es worum sich quasi alles dreht in dem Film, wird sehr intelligent behandelt, was mir sehr gut gefallen hat. Allerdings ist quasi nichts vorhersehbar und somit bleibt die Spannung erhalten und man denkt sich ja so ist das im Leben, man weiß nie was kommen kann. Dazu kommt die sehr einfühlsame Musik, die sehr gut zum Film paßt. Auch die Rolle von Sandra Bullock und Don Cheadle hat mir gut gefallen, es ist nicht immer alles richtig woran man glaubt und Menschen verändern sich.
Ich hatte mir vielleicht doch ein bißchen mehr erwartet, der Film ist kein Meisterwerk, allerdings ist es trotzdem ein sehr guter Film.

Übrigens: Jennifer Esposito ist wirklich sehr hübsch

Noch etwas habe ich nicht ganz verstanden:


❗ Spoilerwarnung ❗
Was hatte es mit dem Geld in dem Benz auf sich?


📝 Rezension geschrieben von Taxi Driver Fan

das Ambiente in so einem Programmkino ist echt angenehm aber jetzt mal zum Film
Haggis ist genial das wissen wir zwar schon seit "Million Dollar Baby" aber hier übertrifft er sich selber um Längen
dieses Eingehen in jeden Charakter macht er so perfekt und ohne eine Spur von Patriotismus oder Pathos oder extrem aufkommendes Mitleidsgefühl
Cheadle, Bullock, Dillon, Howard , Ludacris, Phillipe, Newton oder der persische Vater alle spielen unglaublich gut und lassen ein Netz im Film entstehen das jeden Darsteller unterstützt und das Beste fordert
es werden so viele Themen angesprochen Rassismus, Alzheimer, illegale Einwanderung, fehlende Krankenversorgung und und und die so aktuell sind
aber er gibt keine Meinung ab sondern fordert den Zuschauer auf über all das nachzudenken was gerade passiert ist
der Charakter von Ryan Phillipe ist bezeichnend für den Film manchmal passieren einem Dinge die man nie erwartet hatte oder man tut anderen etwas an was man nie für möglich gehalten hätte

📝 Rezension geschrieben von Taxi Driver

Grandioser Film in dem eindeutig die Handschrift von Haggis zu erkennen ist, die einzelnen Geschichten sind sehr interessant zum Teil auch sehr tragisch aber imemr auf einem hohen Anspruch!
Den Rest hat Lene schon vorzüglich erklärt!
Für mich der zweitbeste Film des Jahres nach Million Dollar Baby und jetzt schon einer meiner Lieblingsfilme!

📝 Rezension geschrieben von Lene

Kino für Kurzentschlossene. Ich hatte weder Ahnung um was es sich drehen würde, noch welche Schauspieler bei diesem Film mit von der Partie sein würden. Erstmals bin ich völlig unverhofft und total unvoreingenommen im Kinosaal gesessen und war gespannt, was der Filmabend bringen würde.

Den Vorspann fand ich ganz toll.. nur als ich die Namen der Darsteller las, konnte auch ich mir ein enttäuschtes Seufzen nicht verkneifen. Allerdings war dies, wie sich schon kurze Zeit später herausstellte, völlig unbegründet.
Brendan Fraser war insgesamt nur wenige Minuten auf der Leinwand zu sehen, und das Wenige war auf alle Fälle akzeptabel. Das selbe gilt für Sandra Bullock. Fernab ihrer Zickentour, vermochte sie hier in ihrer naja, relativ kleinen Rolle ernsthaft zu überzeugen. Die Aufmerksamkeit wird aber hauptsächlich den restlichen Schauspielern gewährt, deren anspruchsvolles Spiel mich sehr beeindruckt hat!

Wie hier bereits erwähnt wurde, der Eröffnungsmonolog hat's in sich. Doch nicht nur die ersten Sekunden lassen einen hellhörig werden.Während des ganzen Filmes verliert man nicht das Interesse an den Schicksalen dieser verschiedenen Menschen.
Da es keinen einzelnen Star als solchen gibt, sondern alle Darsteller mehr oder weniger die Hauptrolle einnehmen, sind die Spannungsmomente sozusagen verteilt und es gibt keine Lückenfüllerszenen. Wie soll ich's sagen... Da die Geschichten auf keinen wirklichen finalen Höhepunkt zusteuert, sondern immerzu ein Wechselspiel von Spannung und Emotionen liefert, hält dies den Zuschauer natürlich immer auf Trab. Man sollte von Anfang an wachsam sein, da das ganze Drehbuch ziemlich komplex ist. Die vielen Charakteren sind teilweise recht ineinander verflochten - aber in einem perfekten Mass, so dass die Verknüpfungen eben nicht so gewohnt wie von anderen Episodenfilmen wirken.
An dieser Stelle muss natürlich nochmals der Drehbuchautor (und gleichzeitig auch Regisseur) erwähnt werden: Eine grossartige Leistung von Paul Haggis!
Das Thema Rassismus finde ich in dem Film sehr gut behandelt. Man kann sich sehr gut damit identifizieren, da dieses eine Angelegenheit ist, die sich ja nicht nur in L.A. abspielt, sondern uns alle betrifft. Der Film gibt daher auch Anstösse, über sich selbst und sein Umfeld nachzudenken.

Gute Nacht...Zzzz...

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