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Little Voice

Little Voice
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Gesamtbewertung:
Sehr gut!
Sehr gut!

Film bewerten
OT: Little Voice
(Die Stimme ihres Lebens)
Tragikomödie
Großbritannien 1998
Regie: Mark Herman
Buch: Mark Herman
Musik: John Altman
Produzent: Elizabeth Karlsen, Laurie Borg
Darsteller: Jane Horrocks, Michael Caine, Brenda Blethyn, Ewan McGregor, Jim Broadbent, Annette Badland, Philip Jackson, Graham Turner


Kurzinhalt:
Sie ist Marilyn Monroe, Shirley Bassey und Judy Garland in einer Person. Das verschüchterte Mädchen Laura, genannt Little Voice, besitzt die Gabe, die Stimmen großer Gesangstars perfekt zu imitieren. Ray, der windige Verlobte ihrer Mutter Mari, will Laura im Nachtclub von Mr. Boo groß rausbringen. Doch Laura sind ihr zurückgezogenes Leben sowie der junge Billy wichtiger als eine Karriere: Obwohl sie vom Publikum als Star gefeiert wird, inszeniert sie einige Katastrophen, die sie und Billy in einer märchenhaften Romanze vereinen...

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Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von 8martin

Wortlos und stimmlos?!
Der Film von Mark Herman steht durchaus in der großen Tradition der Brit-Comedy, aber er geht noch darüber hinaus und nimmt eine Sonderstellung ein. Bereits der Titel legt den Grundstein dafür, dass man nur in Superlativen von diesem großartigen Film sprechen kann. Er ist total ironisch, dabei voll spritzig und von rührender bis überdrehter Komik. Die fünf Hauptdarsteller sind einfach grandios und übertreffen sich selbst in der Darstellung skurriler Typen, die alle um die Hauptperson LV (sprich ‘Elvie‘ siehe Titel) kreisen. Das ist Jane Horrocks, die hier alle Evergreens selbst singt und mit ihrer echten Pieps Stimme vorübergehend zum Bühnenstar avanciert. Mutter Mari (Brenda Blethyn) ist eine altersgeile Säuferin, die wir so scharf und prollig noch nie gesehen haben. Ray (Michael Caine) als Impresario, der Elvie sponsert und Mari beglückt. Mr Boo (Jim Broadbent) in gelacktem schwarzem Langhaar besitzt das Varieté. Die alle wollen nur eins von Elvie: ‘Geldverdienen‘. Allein der ebenso schüchterne Billy von der britischen ‘Telekom‘ verehrt LV wirklich. Dafür muss der ‘Vogelexperte‘ die Anspielungen über den Umgang mit ‘Vögeln‘ ertragen. Er findet seine Freiheit durch seine Tauben, sie durch die Musik der Weltstars, die sie heimlich imitiert. Der Aufstieg klappt einmalig bevor er dann im Flammenmeer von LVs Haus untergeht. Sie kann nur singen und wächst auf der Bühne über sich hinaus, wenn sie den Geist ihres toten Vaters sieht. Wenn der verschwindet mutiert sie wieder zum stummen Entlein.
Den Unterschied zu den reinen Working Class Comedies macht inhaltlich die tragische Mutter – Tochter Beziehung mit echter Dramatik und der Doppelfunktion der Tränen bei uns Zuschauern. Man kann hier Tränen lachen und weinen. Auch der Schluss ist ungewöhnlich anders. Ein schauspielerisches Highlight erleben wir, wenn Ray LV mit dem Märchen vom Kolibri überredet doch aufzutreten.
Ray, Mr. Boo und Mari scheitern alle irgendwie, nur LV und Billy freuen sich des Lebens… Ein Happy End der Extraklasse.

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