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Nikita (1990)

Nikita (1990)
Bewertung:
Humor: 30%30%
Action: 80%80%
Spannung: 81%81%
Erotik: 21%21%
Anspruch: 68%68%
Gesamtbewertung:
Sehr gut!
Sehr gut!

OT: La Femme Nikita (1990)
Actionthriller
Frankreich/Italien 1990
Regie: Luc Besson
Buch: Luc Besson
Musik: Eric Serra
Produzent: Patrice Ledoux
Darsteller: Anne Parillaud, Marc Duret, Jean Reno, Patrick Fontana, Alain Lathière, Joseph Teruel, Jacques Disses, Tchéky Karyo, Jeanne Moreau


Kurzinhalt:
Sie ist jung, rauschgiftsüchtig und am Ende jeder Hoffnung: Nikita. Ihre Verzweiflung und ihre Skrupellosigkeit macht sich der französische Geheimdienst zunutze. Nach einem Polizistenmord unterbreitet ihr der mehr als undurchsichtige Bob ein Angebot: statt Todesstrafe oder lebenslänglich eine neue Identität und ein Dasein als Undercover-Agentin mit Lizenz zum Töten. Nikita greift zu. Der Geheimdienst arbeitet gründlich und kennt kein Pardon. Nikita lernt töten ohne Frage nach dem Warum. Ihre Feuerprobe: ein Attentat in einem vollbesetzten Restaurant. Nikita besteht und geht ihren Weg in eine Welt bezahlter Mörder und Agenten, in eine Welt, in der ein Menschenleben nichts mehr gilt. Auch das ihre nicht. Da begegnet sie eines Tages dem jungen Marco. Ihre Liebe zu ihm scheint die einzige Rettung vor dem endgültigen Sturz in die Hoffnungslosigkeit...

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📝 Rezension geschrieben von 8martin

Weibliche Killermaschine

Die Mutter aller Nikita-Versionen, die mit ihrem offenen Schluss sowohl zur Nachahmung als auch zur Fortsetzung auffordert.
Ein spannender Klassiker, in dem eine Kriminelle (unglaublich überzeugend Anne Parillaud) von einer Kriminellen zur Killermaschine für den Staat umgepolt wird. Ebenso grandios – obwohl völlig anders, weil unterkühlt gefühllos Bob (Tchéky Karyo). Wir sehen ihre Ausbildung und das Ergebnis. Als nette Zugabe agiert Jeanne Moreau als Weiblichkeitstrainerin Amande. Die Königin der Sinnlichkeit bringt Nikita Charme und Eleganz bei .Bob verfolgt den Plan von Peitsche und Zuckerbrot.
Der Zuschauer weiß immer nur so viel wie Nikita. Als sie sich verliebt, wird es noch einmal spannender. Marco von der Kasse am Supermarkt (Jean-Hugues Anglade) ist am Anfang so völlig harmlos und nett und bietet so als Gegenpol eine zusätzliche Steigerung der Spannung. Und als Victor (Jean Reno) auftaucht, hält man es kaum noch aus. Dazu noch der Dobermann?!. Luc Besson hat ein Drehbuch geschrieben, das von den Gegensätzen lebt. Es ist eine Studie von Macht und Ohnmacht, von Versuchung und Belohnung und von Vorteilsnahmen und Kalkül. Und es ist ein Psychoduell zwischen den beiden Protagonisten, das am Ende zwei Sieger hat. So bekommt Bobs letzter Satz, als er mit Marco verhandelt neben der realen noch eine symbolische Bedeutung ‘ Sie wird uns fehlen‘.
Die Frage nach der Verantwortung der Morde, die Nikita hier ausführt, stellt sich hier gar nicht. Würde sie aber entlasten. Es wäre vielleicht nur ein weiterer Aspekt im ständigen Wechsel von Anspannung und Entspannung. Der Film ist wie atmen: einatmen, Luft anhalten bis es wehtut und ausatmen.

📝 Rezension geschrieben von DerPsycho

Der Film hat mir ganz gut gefallen, kommt für mich aber nicht an "Leon - der Profi" ran. Hier fehlte mi irgendwie die Bindung des Zuschauers an die Protagonisten, die anscheinend Sympathien wecken soll, die aber durch ihren etwas wechselhaften Charakter - vom durchgedrehten Junkie zur traurigen Einzelgängerin - nicht so ganz bei mir angekommen ist. Auch wenn die Nikita von Anne Parillaud gut verkörpert wird.
Was die Aufmachung des Films betrifft kann man allerdings nicht meckern - es gibt schöne ruhigere als auch actionlastigere Szenen, sowas kann Besson in seinen Filmen wirklich gut. Gut hat mir auch der fast schon surreale Touch gefallen. Dagegen ist der 80er-Jahre-Soundtrack heutzutage beinahe schon trashig.
Ein Sahnehäubchen ist natürlich der Kurzauftritt von Jean Reno - einfach cool, mehr muss man nicht sagen.

📝 Rezension geschrieben von Mathilda

Musste mir den Film auf franzoesisch mit englischen Untertiteln angucken,
worueber ich im Endeffekt gluecklich war (meiner Meinung nach laesst sich dann
die schauspielerische Leistung besser beurteilen). Im Grossen und Ganzen fand ich
den Film interessant gemacht. Vor allem die Kamerafuehrung und -einstellung war
recht neu und aussergewoehnlich aber sehr gut. Da ich "Leon-Der Profi" schon
vorher gesehen hab, vielen mir viele Parallelen auf und die Geschichte war leider
nicht wirklich neu. Ich weiss nicht, ob es beabsichtigt war, aber die Verbindung
zwischen "Leon" und "Nikita" mit Jean Reno als "cleaner" fand ich genial. Des
Weiteren war die schauspielerische Leistung durch die Bank weg grossartig. Allen
voran Jean Reno. Aber auch die beiden Maenner,die Marco und Bob gespielt haben
sind nicht zu verachten. Nur Anne Parillaud hat, meiner Meinung nach, komplett
uebertrieben und die Balance nicht gefunden. In den Szenen in denen sie ruhig war
und eine "normale" Frau gab, hielt ich sie fuer ganz gut. Dann gabs aber
wiederrum Szenen, in denen sie ausflippt (der Kampf mit dem Kung-Fu-Lehrer, die
Maus als Geschenk) und diese hab ich ihr einfach nicht abgenommen. Was mich
besonders gestoert hat, war, dass sie so emotional reagierte als Viktor seinem Job
als "Saubermann" nachging. Ich mein, sie ist doch selbst Auftragskiller und bringt
Leute um. Hat mich gewundert, warum sie es dann so mitnimmt, wenn ein anderer
Menschen toetet...


❗ Spoilerwarnung ❗
Das am Ende hab ich auch nicht wirklich mitbekommen. Wie hat Marco
rausgefunden, dass Nikita auch als Auftragskillerin arbeitet?

Insgesamt absolut kein schlechter Film, mir allerdings hat "Leon" um einiges
besser gefallen,was aber wohl groesstenteils an den Schauspielern liegt.

P.S. Nicht wundern, falls ich jetzt oefters mal ausfuehrleriche Beitraege schreibe,
aber ich moechte mal ein bisschen ueben

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💬 "Man sollte lächeln wenn man etwas nicht weiss. Dadurch wirken Sie kaum intelligenter aber angenehm für die Anderen."

💬 "Ich werde hier sauber machen."


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