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Paris, Texas

Paris, Texas
Bewertung:
Humor: 15%15%
Action: 0%0%
Spannung: 45%45%
Erotik: 10%10%
Anspruch: 60%60%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

Film bewerten
OT: Paris, Texas
Drama
BRD/GB 1984
Regie: Wim Wenders
Buch: Sam Shepard, L.M. Kit Carson
Musik: Ry Cooder
Produzent: Don Guest
Darsteller: Harry Dean Stanton, Nastassja Kinski, Dean Stockwell, Aurore Clément, Hunter Carson, Socorro Valdez, Bernhard Wicki, Sam Berry


Kurzinhalt:
Vier Jahre nach seinem Verschwinden taucht der totgeglaubte Travis in einer Steinwüste nahe der mexikanischen Grenze auf. Ein Arzt benachrichtigt seinen Bruder Walt, der den erinnerungslosen Mann in seinem noblen Haus in L.A. aufnimmt. Bei Walt trifft Travis auch auf seinen siebenjährigen Sohn Hunter, der seit der Trennung seiner Eltern bei seinem Onkel lebt. Zögerlich kehren Travis Erinnerungen zurück, und auch sein mißtrauischer Sohn fasst langsam Vertrauen. Gemeinsam mit Hunter begibt sich Travis auf die Suche nach seiner verschollenen Frau Jane: Der Beginn einer abenteuerlichen Odyssee durch den kargen Südwesten Amerikas.

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Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von DerPsycho

Der Film behält den Zuschauer sehr lange auf der reinen Beobachtungsebene. Erst wenn Travis bei seiner Familie
ankommt und den den Beziehungen der Charaktere gearbeitet wird, wird es - trotz der vorher schon tollen
Kameraarbeit - interessanter. Wenn Travis dann in dieser ellenlangen Szene mit seiner Frau Jane spricht ist der Bann
dann gebrochen: Was eine Szene! Toll!
Nur der Soundtrack war gar nicht meins. Schade, dass ausgerechnet etwas, das ich nicht mag, so an der Atmosphäre
beteiligt sein muss...

📝 geschrieben von 8martin

Die grosse Liebe
Wenn Wim Wenders nur diesen einen Film gedreht hätte, wäre er schon einer der ganz großen Regisseure gewesen. Bereits die erste Einstellung nimmt einen gefangen mit den Bildern der endlosen Wüste und dem unverkennbaren Soundtrack dazu. Es lässt einen nicht mehr los, wie um den fast stummen Harry Dean Stanton eine Geschichte entsteht, die in die Vergangenheit weist. Alles läuft auf die Konfrontation in dem peepshowartigen Etablissement hinaus, wo er seine Frau wiederfindet. Es gibt keine sensiblere Darstellung einer einstmals großen Liebe, die zerbrochen ist, wobei die Ursachen von den Betroffenen benannt werden. Schauspielerisch, dramaturgisch und optisch ist das nicht mehr zu toppen. Ganz behutsam werden wir Zeuge des gegenseitigen Erkennens durch die abgedunkelte Trennwand. Und weil der Zuschauer genug Details kennt, wird er mit in den Sog dieses Wiedererkennens der beiden hineingezogen. Emotional lässt das keinen kalt, ebenso wenig wie der unerwartete Schluss.

📝 geschrieben von GuArDiAPeRtIcArA

ach, das Ende find ich einfach schwach und uninteressant. Nichts gegen Nastassja Kinski, es liegt nicht an ihrem Schauspiel und noch nicht mal an ihrer Rolle an sich, aber sobald sie zu sehen ist, wird der Film (die Handlung) durchschnittlich. Davor aber ist Paris, Texas ein wirklich schöner Roadmovie. Großartig ist natürlich die Kameraarbeit von Robby Müller! Auch die Figuren sind interessant, aber so originell nun auch wieder nicht. Lenzlich bleiben eigentlich nur die großartigen Bilder und einige sehr schöne Szenen. Hätte schon irgendwie mehr erwartet von Wenders' großem Meisterwerk. Weiß nicht so Recht was ich dazu sagn soll ...

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