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Der ewige Gärtner

Der ewige Gärtner
Bewertung:
Humor: 8%8%
Action: 41%41%
Spannung: 68%68%
Erotik: 20%20%
Anspruch: 90%90%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

OT: The Constant Gardener
Thriller
USA 2005
Regie: Fernando Meirelles
Buch: Jeffrey Caine, John Le Carré (Roman)
Musik: Alberto Iglesias
Produzent: Simon Channing-Williams, Gail Henning Molfenter
Darsteller: Ralph Fiennes, Daniele Harford, Danny Huston, John Keogh, Hubert Koundé, Richard McCabe, Gerard McSorley, Bill Nighy, Sidede Onyulo, Archie Panjabi, Eva Plackner, Pete Postlethwaite, Anneke Kim Sarnau, Donald Sumpter, Rachel Weisz

Kinostart: 12.01.2006

Kurzinhalt:
Justin Quayle, Diplomat im britischen Hochkommissariat in Nairobi, ist ein besonnener Mann, der Konflikten eher aus dem Weg geht und sich mit Hingabe seinem Hobbygarten widmet. Sein beschauliches Leben endet mit dem Tag, an dem seine Frau Tess bestialisch ermordet wird. Auf der Suche nach ihrem Mörder findet Justin heraus, dass Tess den illegalen Machenschaften eines britischen Pharmakonzerns auf der Spur war, in die selbst Vertreter aus höchsten Regierungskreisen verwickelt zu sein scheinen. Je intensiver Quayle die Nachforschungen seiner Frau fortführt, desto mehr bröckelt auch seine diplomatisch-beherrschte Fassade. Er entdeckt nicht nur posthum die grenzenlose Liebe zu seiner Frau, sondern übernimmt auch Stück für Stück ihr leidenschaftliches, bedingungsloses Engagement...

Der ewige Gärtner (DVD)
Erscheinungstermin 25. August 2006
mehr info hier



📝 Rezension geschrieben von 8martin

Skrupellose Gier

Es ist einer jener Filme, die man mehrmals anschauen muss, weil man das Gefühl hat, noch nicht alles mitbekommen zu haben oder wie hier auch die Erzählweise nicht ganz einfach nachzuvollziehen ist.
Ein spannender Polit-Thriller, in den eine ungewöhnliche Love-Story eingebunden ist und außerdem noch von einem brisanten Thema handelt, dass uns alle angeht.
Die Aktivistin Tessa ist den Mauscheleien eines großen Pharmakonzerns auf der Spur, an deren Aufklärung auch die Regierung ihrer Majestät kein Interesse hat. Sie ist mit einem britischen Diplomaten verheiratet, der von den Recherchen seiner Frau nichts ahnt und erst durch ihren mysteriösen Tod stutzig wird und eigenen Nachforschungen anstellt.
Obwohl es kein echtes Happyend gibt, hat man am Ende doch das Gefühl, die Bösen in der Welt erkannt zu haben, die skrupellos und geldgierig nur auf ihren eigenen Vorteil aussind und dabei über Leichen gehen. Mit diesem Wissen kann man sich irgendwie in die Front ihrer Gegner einreihen, weil einem gerade das alles vorgeführt wurde, was man ja eigentlich schon immer gewusst hat.
Der Regisseur hat die Romanvorlage von John LeCarré sehr dicht am Original in beeindruckende Bilder recht spannend umgesetzt.

📝 Rezension geschrieben von Max Cady

Mereilles hat es hier geschafft, das Drama des afrikanischen Kontinents (v.a. Süd- und Zentralafrika) so in den Film zu packen, dass es einem nie so vorkam, als würde er sagen: "Da, guckt mal wie schlimm das ist! Ist das nicht traurig?". Viel eher schafft er es, die Probleme so in den Kontext der Liebesgeschichte einzubinden, dass es nie überzogen wirkt oder die eigentliche Storyline vergessen wird. Mir gefiel auch der Stil der Bilder sehr gut, tat es schon bei "City of God" und tut es hier wieder. Einfach klasse, auch, wie verschieden die einzelnen Stationen aussahen, den trotz der Tristesse der Wüste wirkte diese lebhafter als London und Berlin, die im sterilen Grau sehr tot wirkten auf mich. Die Darsteller waren wirklich klasse, allen voran Ralph Fiennes (gebt ihm einen Oscar!!!) hat mal wieder überzeugt, v.a. bei der Identifizierung von Tessa, kein rumgeschrei, kein Ausbruch in Tränen. Aber in seinem Gesicht und seinen Augen spiegelt sich der Zusammenbruch von Quayles Welt dar. Aber auch Weisz spielt gut, ebenso wie Huston und Nighy. Definitiv ein extrem starker Film, von mir auch eine Sehempfehlung!

📝 Rezension geschrieben von Taxi Driver Fan

tolle Bilder was man ja auch von einem Meirelles erwarten konnte
die Geschichte ist im Buch bestimmt viel spannender dargestellt
das zeigen der ganzen Kinder in den Slums von Kenia hat mich total berührt weil ich schon dort war und diese Freundlichkeit bestätigen kann und vor allem das Winken die die Winken allen Autos zu die vorbeifahren, damit meine ich natürlich die Kinder die eher in ländlichen Gebieten wohnen
na ja zurück zum Film
Weisz hat mir sehr gut gefallen und die ganzen Nebendarsteller, Fiennes war schon besser (Der Englische Patient)

📝 Rezension geschrieben von GuArDiAPeRtIcArA

Ein sehr schöner Film, nicht so hektisch und verflochten wie City of God aber Meirelles' Handschrift ist schon zu erkennen!
Die Story ist der einzige Schwachpunkt, sie ist zwar nicht schlecht aber bietet nichts Neues und hat nicht viel Wendungen oder Überraschungen. Positiv sind die beiden Hauptdarsteller Rachel Weisz und Ralph Fiennes besonders Fiennes gelingt es mal wieder absolut zu überzeugen. Die Bilder sind großartig ähnlich wie in City of God, es gibt aber auch dunkle und kalte Szenen (London, Berlin). Auch das Ende ist sehr gut gelungen, passt perfekt.
Und es gelingt Meirelles' wieder unglaublich gut die Atmosphäre diesmal die der kenianischen Slums einzufangen, soll bleibt auch immer Kenia bzw. Afrika und dessen Bevölkerung die eigentliche Hauptfigur des Films.
The Constant Gardener kann mit City of God nicht mithalten aber 1. war das auch nicht zu erwarten und 2. will der Film das auch garnicht, er ist viel leiser und zurückhaltender als City of God.
Jedenflls ein sehr guter Start ins Kinojahr 2006.
Mein Tipp Oscar für César Charlone!

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