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Frankenstein (1931)

Frankenstein (1931)
Bewertung:
Humor: 10%10%
Action: 36%36%
Spannung: 60%60%
Erotik: 0%0%
Anspruch: 63%63%
Gesamtbewertung:
Sehenswert!
Sehenswert!

Film bewerten
OT: Frankenstein
Horror, Drama
USA 1931
Regie: James Whale
Buch: Mary Shelley (Roman), Garrett Fort, Francis Edward Faragoh, John Balderston, Robert Florey
Musik: Bernhard Kaun
Produzent: Carl Laemmle Jr.
Darsteller: Colin Clive, Mae Clarke, John Boles, Boris Karloff, Edward Van Sloan, Frederick Kerr, Dwight Frye, Lionel Belmore, Marilyn Harris, Ted Billings, Arletta Duncan, Francis Ford, Mary Gordon, Soledad Jiménez, Michael Mark, Pauline Moore, Inez Palange, Paul Panzer, Cecilia Parker, Rose Plumer, Cecil Reynolds, Ellinor Vanderveer


Kurzinhalt:
In der Nähe des kleinen Ortes Goldstadt in Deutschland zieht der Wissenschaftler Henry Frankenstein mit seinem buckligen Assistenten Fritz nachts über die Friedhöfe, um frische Gräberzu finden. Aus den leblosen Teilen gestorbener Menschen will er mit einer genialen Erfindung neues Leben erschaffen. Schließlich erfüllt sich seinen Traum und schafft ein Monster aus zusammengesetzten Leichenteilen. Doch dann entwischt ihm das Ding aus seinem Labor...

James Whales Horror-Klassiker mit Boris Karloff in der Rolle des künstlichen Wesens gilt als Meilenstein des (Horror-)Kinos, wobei gerade dieser Film die Kreatur auch in ihren menschlichen Gefühlen zeigt. Boris Karloff spielt in der Rolle seines Lebens das Monster mit großer Intensität und verbreitet Angst und Schrecken, wirkt aber gleichzeitig hilflos und traurig. Unvergessen sein eckiges Gesicht mit den Starkstromanschlüssen am Hals. Der Film machte Boris Karloff, der die Rolle erst bekommen hatte, nachdem "Dracula"-Darsteller Bela Lugosi sie abgelehnt hatte, über Nacht zum Star und wurde Vorbild für unzählige weitere phantastische Horrorfilme mit lebenden Toten. In den meisten späteren Adaptionen wurde jedoch aus Frankensteins Geschöpf vor allem ein gefährliches Monster, dagegen wurden die philosophischen und gesellschaftskritischen Aspekte des Romans immer weiter in den Hintergrund gedrängt. Leider blieb Whales Film nicht von der Zensur verschont: So wurde aus dem fertigen Film später die Szene entfernt, in der die Kreatur in ihrer Naivität das Mädchen zum Spielen ins Wasser wirft. Erst durch diesen Schnitt stellte sich beim Zuschauer der Eindruck ein, es habe sich um einen brutalen Mord gehandelt. Karloff arbeitete noch in zwei weiteren Horrorfilmen mit Regisseur Whale zusammen: in "Das alte finstere Haus" (1932) und in der Forstsetzung von "Frankenstein", "Frankensteins Braut" (1935). Insgesamt sorgte Frankensteins Monster in weit über 100 Produktionen für Grusel.

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Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)
📝 geschrieben von 8martin

Zwischen Liebe und Forschung
Das ist der Vater aller Frankenstein-Verfilmungen, ein Horror Klassiker von 1931 von James Whale. Dass der Film noch aus der praedigitalen Phase stammt, als der Plot noch vollständig auf Zelluloid gebannt werden musste, merkt man dem Oldie schon an.. Doch wenn man den Film unter dem archivarischen Aspekt sieht, kann man ihm immer noch einiges abgewinnen. Besonders die exzeptionelle Kameraarbeit von Arthur Edison ist beeindruckend.
Zunächst erfährt man etwas über den Titelhelden (Colin Clive), einen genialen Forscher, über sein soziales Umfeld, seine Verlobte Elizabeth (Mae Clarke) und Freunde. Dann erwacht das Monster zum Leben. Im Vorspann wird der Name des Darstellers nicht erwähnt. Da steht noch ein Fragezeichen dahinter. Inzwischen wissen wir, dass hier die Weltkarriere von Boris Karloff begann. Er prägte alle seine Epigonen: er ist etwas infantil, kann nicht sprechen, neigt zu Gewalt und fürchtet das Feuer. Selbst Maria (Marilyn Harris), das kleine süße Mädchen, dass ihm Gefühle entlockt, wird tot aufgefunden. Mehr sieht man gottseidank nicht.
Ein fulminantes Finale in der Windmühle, die von der Bevölkerung angezündet wird lässt Hoffnungen bzw. Möglichkeiten für eine Fortsetzung offen. Es fällt auf, dass man hier bayerische Folklore in die Tracht der Einheimischen einfließen ließ.
Insgesamt kann man sagen, dass dieser Film sehr dicht am Original von Mary Shelley anzusiedeln ist. Als Gegenpol wirkt die Figur von Frankensteins Vater, dem Baron (Frederick Kerr) entspannend spaßig. Sein Gehilfe, Fritz (sic!) ähnelt etwas Quasimodo.
Horror der entspannt.

📝 geschrieben von Taxi Driver Fan

Hat mich insgesamt doch ein wenig enttäuscht. Zwar hat der Film optisch einige herausragende Momente die bis heute zitiert werden aber das Drehbuch war mir dann doch zu zahm und besonders das vom Studio aufgezwängte Happy End ist mir übel aufgestoßen. James Whale hat aus dem Drehbuch noch das Beste gemacht und sich weniger auf den Inhalt als auf die Inszenierung konzentriert. So sind die Szenen im Labor und zum Schluss bei der brennenden Windmühle zu Ikonen der Filmgeschichte geworden. Es wird halt weder so richtig auf den Gottkomplex eingegangen aber auch der Horroraspekt wird nicht vertieft, bleibt alles sehr halbscharig. Ein hervorragender Boris Karloff als Frankensteins Monster der damit zurecht in die Filmgeschichte eingegangen ist. Schwach fallen dagegen die restlichen Darsteller aus, bzw. sehr unsympathisch, nur den alten Baron Frankenstein fand ich angenehm.

📝 geschrieben von GM00130

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📝 geschrieben von GM00130

schöner Film, und man merkt, dass er ein Meilenstein ist - man glaubt wärend des Films, alles schonmal gesehen zu haben - weil man alles schonmal gesehen hat - in anderen FIlmen (.B. Sleepy Hollow)

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