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Homo Faber

Homo Faber
Bewertung:
Humor: 16%16%
Action: 6%6%
Spannung: 33%33%
Erotik: 30%30%
Anspruch: 53%53%
Gesamtbewertung:
Empfehlenswert!
Empfehlenswert!

Film bewerten
OT: Homo Faber
Drama
Frankreich, Deutschland,Griechenland, Großbritannien 1991
Regie: Volker Schlöndorff
Buch: Rudy Wurlitzer, Max Frisch (Roman)
Musik: Stanley Myers
Produzent: Eberhard Junkersdorf
Darsteller: Sam Shepard, Julie Delpy, Barbara Sukowa, Dieter Kirchlechner, Traci Lind, Deborah-Lee Furness, August Zirner, Thomas Heinze, Bill Dunn


Kurzinhalt:
Walter Faber arbeitet als Architekt in New York. Der berufliche Erfolg des gebürtigen Schweizers ist seiner Meinung nach auch auf seine sachliche, realitätsnahe Einstellung zum Leben zurückzuführen. Kurz und knapp: Faber hält nicht viel von Zufall und Fügung. Aber seine rationale Sichtweise ändert sich schlagartig, als er eines Tages nach einer Notlandung mit einer Passagiermaschine in der Wüste eine seltsame Bekanntschaft macht. Er trifft auf einen Mann, der seit einiger Zeit auf der Suche nach seinem Bruder Joachim ist. Wie sich herausstellt, ist eben dieser Joachim auch ein alter Freund von Faber. Schliesslich begeben sich beide auf die Suche nach ihm.
Aber diese Suche soll schon bald ein trauriges Ende finden, denn Joachim ist bereits tot, als Faber und sein neuer Bekannter ihn, aufgehangen an einem Strick, auffinden. Faber beschliesst daraufhin, nach New York zurückzukehren, um sich wieder in seine Arbeit zu vertiefen. Auf der Schiffsreise dorthin macht Faber aber noch eine schicksalhafte Begegnung. Er lernt die junge Elisabeth kennen, die Faber nach einiger Zeit mehr und mehr an seine frühere Verlobte Hanna erinnert ...

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Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von 8martin

Faber, Hanna & Sabeth
Volker Schlöndorff hat den Roman von Max Frisch mit sehr viel Einfühlungsvermögen verfilmt. Das ist hier auch von Nöten, denn wenn sich ein anfängliches Liebesverhältnis als ein Vater-Tochter Verhältnis entpuppt, geht es hauptsächlich um Gefühle. Drei grandiose Darsteller veranschaulichen dieses echt tragische Drama. Es ist von echter Tragik, denn Vater (Sam Shepard, herrlich knurrig und sensibel) – Tochter (Julie Delpy, die Kindfrau) treiben ja unbewusst Inzest. Aber sie tun es zu einer Zeit, da beide nichts davon wissen. Geschickt werden über diverse Namen erste Anhaltspunkte deutlich. Und die Frau, die zwischen Faber und ‘Sabeth‘ steht, Hanna (Barbara Sukowa), die aber auch gleichzeitig das Bindeglied zwischen den beiden ist, kommt erst ganz am Schluss ins Blickfeld. Schlöndorff macht eine Spiralfassung aus der Handlung: Anfang ist gleich Ende, nur jetzt klarer, weil wir den Unterschied verstehen. Es ist eine Geschichte aus Zufällen und Fügungen, die eine schicksalhafte Entwicklung nehmen. Die Handkamera betont das Flüchtige des Augenblicks und dokumentiert zugleich für die Ewigkeit.
Die Affäre beginnt bei einer Atlantiküberquerung und erhält durch prägnante Dialogfetzen von Anfang an eine surrealistische Facette. Sabeth: ‘Wollen sie mit mir tanzen?‘ Antwort Faber: ‘Wollen sie mich heiraten?‘
Und auch der Tod hat seinen Part in diesem Liebesdrama. Er kommt zu Sabeth nicht direkt durch einen Schlangenbiss, sondern durch einen Schädelbasisbruch. Bei ihrem angeblichen leiblichen Vater hatte er bereits vorher vorbeigeschaut.
Und zwischen Hanna und Faber hatte seit vielen Jahren ein Missverständnis bestanden: er hatte mit ihr nur von ‘seinem‘ Kind geredet, nicht wie es Hanna erwartet hätte von ‘unserem‘ Kind.
Ohne moralisierend zu werten, bleibt allein der Schmerz für die beiden Übriggebliebenen. Und der kommt hier recht kontrolliert daher.

📝 geschrieben von Jimmy the Gent

Hatte ziemlich grose Erwartungen an den Film, da ich begeistert von dem Buch war. Ich wurde nicht wirklich enttäuscht, aber völlig überzeugen konnte mich die Verfilmung auch nicht...Die Botschaft, dass das Leben nicht mit technischem Verstand erklärbar ist, dass es durchaus Schicksal gibt, dass zum Leben auch Lebensqualität gehört...dass konnte nicht so wirklich transportiert werden. Es fehlen einige Details, die zwar auch im Roman nur beiläufig erwähnt werden aber eher im Gedächtnis hängen bleiben. Trotzdem ein interessant und unterhaltsam gemachter Film, durchaus empfehlenswert

📝 geschrieben von GM00131

Mal wieder ein Film, den ich im Unterricht gesehen habe und der dadurch ziemlich zerpflückt wurde.
Trotzdem fand ich ihn ganz in Ordnung, aber vielleicht sollte ich ihn mir noch einmal ansehen, bevor ich eine Bewertung abgebe.

📝 geschrieben von MaryJane

mir hat das buch überhaupt nicht gefallen. mochte weder den schreibstil noch die hauptfigur, die story war auch mehr verwirrend als alles andere. vielleicht les ichs besser in ein paar jahren nochmal

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