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Lost Highway

Lost Highway
Bewertung:
468. Platz in der Top 100 Film-Liste (Platz 468)
Humor: 9%9%
Action: 24%24%
Spannung: 61%61%
Erotik: 26%26%
Anspruch: 56%56%
Gesamtbewertung:
Sehenswert!
Sehenswert!

Film bewerten
OT: Lost Highway
Thriller
USA, Frankreich 1997
Regie: David Lynch
Buch: David Lynch, Barry Gifford
Musik: Barry Adamson, Angelo Badalamenti, Lou Reed, David Bowie, Rammstein
Darsteller: Bill Pullman, Patricia Arquette, Balthazar Getty, John Roselius, Robert Blake, Natasha Gregson Wagner, Richard Pryor, Robert Loggia, Michael Massee, Gary Busey, Giovanni Ribisi, Angelo Badalamenti


Kurzinhalt:
'Dick Laurent ist tot', sagt die Stimme aus der Türsprechanlage, doch Fred Madison kennt niemanden mit diesem Namen und weiß nicht, wer da zu ihm gesprochen hat. Fred Madison ist ein verzweifelter Jazz-Saxophonist, der mit seiner schönen Frau Renee in seinem kalten, einer Festung gleichendem Haus eine gescheiterte Ehe führt.

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Diskussionsforum: (Die letzten Beiträge)

📝 geschrieben von DerPsycho

Oh, man kann bei diesem Film durchaus Spaß haben, 8martin! Gerade wenn man aufhört wirklich alles deuten und verstehen zu wollen. Atmospärisch und gerade wegen der Kryptik ein Meisterwerk!

📝 geschrieben von Max Cady

8martin schrieb
Wenn ein Regisseur etwas zu sagen hat, soll er das bitte tun. Hier liegt - wie immer bei Lynch - die Schwerstarbeit beim Zuschauer. Er muss die Ungewissheit ertragen, sich durch den gewollt geheimnisvollen Plot kämpfen und am Ende sagen: toll, alles verstanden.

Es soll ja Leute geben, die Kino nicht nur konsumieren wollen...

📝 geschrieben von 8martin

Die verloren gegangene Autobahn
David Lynch versucht wahrscheinlich das Phänomen der Bi-Lokalität darzustellen, das Unsichtbare sichtbar zu machen. So zerstückelt er die Handlung und macht aus zwei Filmen einen. Der Zuschauer muss sich von einem Info-Brocken zum nächsten hangeln und sich durch die spannungsarme Handlung quälen. Zwischendurch wird er erschreckt durch die üblichen Angstmechanismen wie Spinnen und viel rote Farbe. Die Szenenfolge läuft ohne logische Zwangsläufigkeit ab. Das Schlimmste sind aber die äußerst platten Dialoge, die im Klischee ersaufen, gedrängt von den ausdrucksschwachen Schauspielern, die meistens so etwas sonderbar dreischauen. Das soll wohl ein Stilmittel sein. Ein Haus, das im Rückwärtsgang explodiert neben uninteressanten Sexszenen und dämlicher Gewalt sollen wohl die Zuschauer bei der Stange halten, die erfolglos gegen die Langeweile ankämpfen.
Auf der Autobahn ist der Sinn verloren gegangen. Wenn ein Regisseur etwas zu sagen hat, soll er das bitte tun. Hier liegt - wie immer bei Lynch - die Schwerstarbeit beim Zuschauer. Er muss die Ungewissheit ertragen, sich durch den gewollt geheimnisvollen Plot kämpfen und am Ende sagen: toll, alles verstanden. Kult! Na ja, mein Verständnis von einem Kultfilm ist das jedenfalls nicht. Der arme Bill Pullman. Er schaut die ganze Zeit als hätte er gleichzeitig Durchfall und Verstopfung. K.V.

📝 geschrieben von DerPsycho

Ich glaube, richtig verstehen kann und soll man das Ganze auch nicht. Und genau das macht für mich auch einen großen Reiz aus, da man immer neue Ansätze zu einer Lösung entdeckt, die aber nie komplett aufgehen. So kann man den Film immer wieder aus anderen Augen betrachten.

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