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Brokeback Mountain

Brokeback Mountain
Bewertung:
Humor: 13%13%
Action: 7%7%
Spannung: 42%42%
Erotik: 42%42%
Anspruch: 76%76%
Gesamtbewertung:
Sehr gut!
Sehr gut!

OT: Brokeback Mountain
Drama
USA 2005
Regie: Ang Lee
Buch: Diana Ossana, Larry McMurtry, E. Annie Proulx
Musik: Gustavo Santaolalla, Nikolai Rimsky-Korsakov
Produzent: Michael Costigan, Tom Cox, Scott Ferguson
Darsteller: Heath Ledger, Jake Gyllenhaal, Randy Quaid, Anne Hathaway, Michelle Williams, Valerie Planche, Graham Beckel, David Harbour, Kate Mara, Roberta Maxwell, Peter McRobbie, Anna Faris, Linda Cardellini, Scott Michael Campbell, Tom Carey, Cheyenne Hill, Brooklynn Proulx

Kinostart: 09.03.2006

Kurzinhalt:
Wyoming, 1963: Der Rancher Ennis del Mar und der Rodeoreiter Jack Twist werden auf Brokeback Mountain angeheuert, den Sommer über eine Herde Schafe vor Wilderern und Raubtieren zu schützen. In der harten und rauen Einsamkeit der Berge entwickelt sich zwischen den beiden bald mehr als bloße Kameradschaft - sie verlieben sich ineinander. Doch angesichts der engstirnigen Moralvorstellungen in der konservativen US-Provinz bleiben ihnen nur getrennte Wege. Die Cowboys heiraten, gründen Familien - und kommen doch nicht voneinander los. Nur heimlich können sie über die Jahre bei ihren seltenen Treffen in der Wildnis ihren Gefühlen freien Lauf lassen. Bis Jack einen letzten verzweifelten Versuch unternimmt, für ihre Zukunft zu kämpfen...

Brokeback Mountain (Deluxe Edition, 2 DVDs)
Erscheinungstermin 16. Oktober 2006
mehr info hier
Brokeback Mountain (Einzel-DVD)
Erscheinungstermin 16. Oktober 2006
mehr info hier



📝 Rezension geschrieben von Taxi Driver Fan

Weit mehr als 10 Jahre ist es her, dass ich diesen Film gesehen hatte, aber ich habe gemerkt wie gut ich mich daran erinnern konnte, wie sehr manche Szenen und Dialoge einfach eingebrannt sind. In diesem Forum habe ich für "Crash" als rechtmäßigen Oscar-Gewinner plädiert, nach all den Jahren ist mir bewusst dass ich damit komplett falsch gelegen habe.
"Brokeback Mountain" ist ein Meisterwerk. Wie unaufgeregt und aufrichtig Ang Lee hier das Thema Liebe (bzw die Unmöglichkeit der Erfüllung davon) behandelt, ist nichts anderes als überragend. Da es sich hierbei um zwei Männer handelt die sich verlieben, wird nie groß zum Thema gemacht sondern wie jede andere unerfüllte Liebe behandelt. So wie es auch im echten Leben sein sollte. Sexualität ist nunmal ein Spektrum. Die Tragik der beiden Protagonisten in der "falschen Zeit" geboren zu sein, ist spürbar. Sich wenige male im Jahr für ein paar Tage irgendwo in den Bergen treffen zu müssen um überhaupt Intimität ausleben zu können ist schon sehr berührend.
Das Drehbuch erklärt nichts zu Tode und blendet auch nie irgendwelche Jahreszahlen ein damit der Zuschauer weiß wieviel Zeit vergagnen, das kann sich jeder sofort selbst denken wenn man auf Maske und Kinder achtet. Gleichzeitig werden die Dialoge auch nie ausufernd, sondern auf das nötigste reduziert um allem viel mehr Gewichtung zu verleihen ohne je aufgesetzt zu wirken.
Die Kamera von Rodrigo Prieto verliert sich nie in den meist wunderschönen Hintergründen von Wyoming sondern nutzt diese wirklich nur als Hintergrund oder um etwas über die Gefühlswelt der Person zu zeigen. Die dezent aber präzise eingesetzte Musik von Gustavo Santaolalla ist genauso ein Genuss, die wiederkehrende Melodie vergisst man nicht so schnell.
Würde den Film gerne wieder im Kino sehen.

📝 Rezension geschrieben von dcorleone

Ich hab ihn jetzt auch endlich gesehen und wurde positiv überrascht. Trotz der ganzen positiven Kritiken war ich anfangs eher skeptisch und hatte gedacht, dass der Film sich in die Länge ziehen würde. Aber nein.
Er ist ruhig und sensibel inszeniert, aber keineswegs langatmig. Und die beiden Hauptdarsteller spielen großatig, aber auch Ennis Frau hat mir gut gefallen.
Ein wirklich schöner empfehlenswerter Film

📝 Rezension geschrieben von Samtpfote

So hab ihn heute endlich auch gesehen. Ein sehr ruhiger und emotionaler Film. Die erste 3/4 Stunde fand ich es zwar eher etwas langweilig doch das besserte sich ja dann.


❗ Spoilerwarnung ❗
Ich fand es schlimm wie Ennis seine Frau behandelt hat, das er ihr nie was gesagt hat, obwohl sie es ja wusste. Das er sie einfach alleine liess mit denn Kindern. Er kam nach Hause packte seine Sachen und ging. Er war ja doch ein sehr schwieriger Mensch fand ich auch sehr wortkarg. Das Jack dann plötzlich verstorben ist, damit hat man ja gar nie gerechnet. Das kam ja sehr überraschend. Auch am Anfang als sie im Zelt übereinander herfiehlen das kam ja wie aus dem nichts. Vorher deutete eigentlich nichts darauf hin das sie sich für einander interessierten.

Trotzdem aber ein guter Film. Vielleicht habe ich ein bisschen was anderes erwartet, ich weiss es nicht. Anne Hathaway gefiehl mir hier allerdings gar nicht so. Als der Abspann lief und die Musik (sehr schön) hatte ich doch ein bisschen feuchte Augen bekommen und konnte es eigentlich doch leider kaum fassen das Heath leider doch tot ist.

📝 Rezension geschrieben von Lissi

ich finde den film total überbewertet. die landschaftsaufnahmen waren schön, ok....aber der rest ist durchschnitt in meinen augen. die schauspielerische leistung fand ich nicht überragend, die geschichte hat mich nicht bewegt.
ich denke, wenn homosexualität wirklich als normal angesehen würde, hätte kein hahn nach diesem film gekräht.

📝 Rezension geschrieben von dream-angel

also cih fand den film echt, gut, ich fand vor allem die liebesbeziehung jetzt mal zwischen den cowboys echt real dargestellt, sie konnten sich, denk ich mal, zu dieser zeit schlecht outen und trotzdme haben sie sich über die jahre nie verloren, cih find des einfach schon ml total toll dass die liebe der beiden so intensiv dargestellt wird und nciht so komisch kitschig oder gar verarscht wird...

📝 Rezension geschrieben von Max Cady

Ich habe den Film ja schon am 5.3. gesehen und war sehr begeistert von dem Film, aber es ist auch nicht der Überfilm, zu dem er gerne gemacht wird (jetzt nicht hier, sondern generell). Das besondere und wichtige an dem Film ist ja v.a., dass er die schwule Liebesbeziehung eben nicht explizit als "schwule" Liebesbeziehung erzählt, sondern als allgemein gültige Geschichte über Liebe. Und darin liegt für mich der große Verdienst Ang Lees.

📝 Rezension geschrieben von Taxi Driver Fan

ein ziemlich guter Film...an manchen Stellen fast schon unmenschlich traurig
die Landschaftsaufnahmen ist
die Darsteller sind , Gyllenhaal hätte den Oscar viel mehr verdient gehabt als Clooney aber man kanns nicht ändern
aber den besten film Oscar hat "L.A. Crash" verdient
jetzt werde ich von Taxi Guardi und Sundance bestimmt zermalmt

zur Verteidgung: aber ich hatte gestern das Gefühl als ob wenn ich ihn ein weiteres mal sehen werde er noch besser wird

📝 Rezension geschrieben von MaryJane

ich fand den film gut. es wurde sehr sensibel mit dem thema umgegangen, ohne zu schnulzig zu werden (wenngleich es manchmal gefühlsdusselig wurde.) mir hat auch gefallen, dass die story nicht abgedriftet ist, sondern sich hauptsächlich um die beiden und ihre unerfüllte liebe gedreht hat.


❗ Spoilerwarnung ❗
mit dem ende hatte ich nicht gerechnet, hatte danach ein ähnliches gefühl wie am ende von million dollar baby.

dennoch sprang der funke bei mir nicht über, so wie bei einigen andern hier. empfand ihn nicht als überragend oder gar als meisterwerk.

📝 Rezension geschrieben von GM00131

Ruhiger, wunderschöner Film über die Liebe zweier Menschen. Diese Geschichte geht ans Herz. Mit fantastischen Bildern und einem tollen Soundrack ist Ang Lee ein Meisterwerk gelungen.
Heath Ledger und Jake Gyllenhaal konnten ihn ihren Rollen vollkommen überzeugen.

Ich kann mich GuArDiAPeRtIcArA nur anschließen, diesen Film sollte man im Kino sehen.

📝 Rezension geschrieben von DerPsycho

Habe ihn nun auch gesehen. War wirklich gut. Am besten hat mir auch gefallen, dass der Film komplett ohne Kitsch und Klischees auskommt.
Die ganzen natürlichen Landschaftsaufnahmen und das Lagern und Zelten nachen es auch irgendwie entspannend dabei zuzusehen.
Wirklich guter Film!

📝 Rezension geschrieben von jea-nny

Mir hat der FIlm auch sehr sehr gut gefallen...
und ich muss GuArDiAPeRtIcArA zustimmen...ich denke nach 3 Tagen immernoch an den Film.
Eigentlich ist das Thema "Liebe" für mich kein wirkliches Problem der Welt. Aber in dem Film ist das schon anders, erstens spielt er in den 60ern , zweitens in den USA auf dem Land!! Sogar heute würde ich auf dem konservativen Land Angst haben mich zu outen, da man ja Angst vor gewalttätigen Angriffen haben muss.
Trotzdem habe ich im Film kein Mitleid mit der Rolle von Heath. Sondern mit Jack (Jake Gyllenhaal), da er wirklich alles aufgegeben hätte und immer zu sich gestanden ist.


❗ Spoilerwarnung ❗
Der Tod von Jack kam wirklich überraschend und war ein sehr trauriger Moment.
Doch die beste Szene des ganzen Films: für mich die traurigste, romantischte, schönste, ergreifenste, glücklichste Szene: Als Jack das erste Mal Ennis (Heath) nach 2 Jahren oder so, wieder sieht. Und Ennis über ihn herfällt und sie sich küssen. Das kam so spontan. Und dann sieht Ennis Frau das ganze auch noch. Sehr dramatisch.

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