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Mord im Pfarrhaus

Mord im Pfarrhaus
Bewertung:
Humor: 60%60%
Action: 24%24%
Spannung: 60%60%
Erotik: 22%22%
Anspruch: 48%48%
Gesamtbewertung:
gut!
gut!

OT: Keeping Mum (2005)
Komödie
Großbritannien 2005
Regie: Niall Johnson
Buch: Niall Johnson, Richard Russo
Musik: Dickon Hinchliffe
Produzent: Matthew Payne, Julia Palau
Darsteller: Rowan Atkinson, Kristin Scott Thomas, Maggie Smith, Patrick Swayze, Emilia Fox, Liz Smith, Tamsin Egerton, James Booth, Toby Parkes, Jack Ryan, Terry Alderton, Willy Semmelrogge

Kinostart: 06.04.2006

Kurzinhalt:
Walter Goodfellow ist der gutmütige Vikar eines kleinen Dorfes. Er ist so sehr damit beschäftigt, die ideale Predigt für seine Gemeinde zu verfassen, dass ihm sogar der Flirt zwischen seiner Frau Gloria und ihrem Golflehrer entgeht. Auch Tochter Holly nutzt das Desinteresse ihres Familienoberhaupts aus und bringt gänzlich ungeniert jede Woche einen neuen Liebhaber ins Haus. Und Grace, die neue Haushälterin, sorgt noch für ganz anderen Wirbel. Hat sie eine Leiche im Keller...?

Mord im Pfarrhaus - Der Film

Mr. Beans' Darsteller Rowan Atkinson ist in einer für ihn untypische Rolle zu sehen, jedoch meistert er den Charakter des anfangs unbeholfenen Pfarrer und seine Wandlung mit Bravour und beweist, daß er in der Lage ist, auch in "ernstere" Rollen zu schlüpfen. Für Freunde des schwarzen Humors ist "Mord im Pfarrhaus" wie geschaffen und ein klares Muß. Der Film stellt aber auch für alle anderen Filmfreunde eine kurzweilige Unterhaltung dar. Pfiffige Story mit vielen witzigen Dialogen und spannenden Momenten. 

Mord im Pfarrhaus - DVD
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Studio: Constantin Film
Sprache: Deutsch
Untertitel: dt. Untertitel für Hörgeschädigte
Audio: Deutsch Dolby Digital 5.1, Deutsch DTS 5.1, Englisch Dolby Digital 5.1
Bildformat: 16:9
Laufzeit: ca. 104 Min
FSK: ab 6 Jahren
Ländercode: 2
Extras:
 • Making of (ca. 30 Min.)
 • Outake „Walter steht im Tor“ (ca. 3 Min.)
 • Gagreel (ca. 6 Min.),
 • Deleted Scenes (ca. 10 Min.)
 • Alternativer Anfang (ca. 3 Min.)
 • Darstellerinfos

Erscheinungstermin: 2. November 2006



📝 Rezension geschrieben von 8martin

Grace killt

Niall Johnson hat versucht eine rabenschwarze makabre Komödie zu machen. Er hat sich dazu vier Superstars geholt und das Setting ins Dörfchen Little Wallop gelegt. Hier kämpft Pfarrer Goodfellow (Rowan Atkinson) mit den Tücken der Predigt sowie lästigen Gemeindemitgliedern (Liz Smith), seine Frau Gloria (Kristin Scott Thomas) ist so frustriert und ausgehungert, dass sie es mit dem Golflehrer Lance (Patrick Swayze) treibt. Die nymphomanische Tochter Holly (Tamsin Egerton) ist kaum zu bremsen, der Sohn Petey (Toby Parkes) wird von seinen Klassenkameraden gemoppt und verprügelt. Da taucht Haushälterin Grace (Maggie Smith) auf. Sie bringt alles ins rechte Lot und hat für alles und jeden eine Lösung parat. Man ahnt, wie sie das macht. Später weiß man es eingedenk der Anfangsszenen. Da fließt Blut aus ihrem Reisekoffer.
Die englische Karte wird voll gespielt (z.B. wird immer wieder Tee angeboten). Leider ist die lustige Parallele zwischen Goodfellows Rede ‘Über die Wege Gottes‘, in der er sagt ‘Wir brauche vor allem Gnade‘ und dem Vornamen der Haushälterin Grace im Deutschen nicht nachvollziehbar. Dabei ist sie die ganze Zeit voll in Aktion. Und Grace hat noch eine faustdicke Überraschung in Petto.
Das ist alles ganz nett. Es bleiben die drei Mädels, die Bescheid wissen. Als Mutter und Tochter mittels Handy unterm Bett geortet werden, wird es albern und die letzten zusätzlichen Leichen im Dorfteich sind als Abgang auch nicht der Bringer. Es reicht letztendlich aber nicht an Peter Greenaways ‘Verschwörung der Frauen‘ heran, in der eine ähnliche Problematik verarbeitet wird.
Irgendwie schon lustig, aber mau. An den Darstellern liegt es nicht.

📝 Rezension geschrieben von DerPsycho

Ich habe ihn mir nun auch mal angesehen und fand ihn wirklich ganz gut. Es sind wirklich die kleinen (und schwarzen) Dinge, die den Film gut machen, so dass es zu zahlreichen Schmunzlern kommt.

Ich fand die Story nur insgesamt etwas banal, als dass ich den den Film wirklich fantastisch finden könnte - trotzdem aber sehr lohnenswert.

📝 Rezension geschrieben von GM00156

Ich habe ihn gerade gesehen und schallend gelacht - für mich eine der besten britischen Komödien der letzten Jahre.

Der Hund, Clarence, zu Beginn ist wirklich schrecklich enervierend und ich konnte die Genervtheit von Gloria durchaus nachvollziehen. Die Geschichte mit Pete und dem Fahrradunfall war phantastisch inszeniert und mein neues Lieblingswort ist ebenfalls "Brokkoli".

Patrick Swayze wirkte zu Anfang sehr sympathisch, schoß allerdings mit seinem String den Vogel ab und ballein für diese Unterhose, die gerechte Strafe.

Kristin Scott Thomas ist in meinem Ansehen gestiegen, sie agiert sehr verständlich und situationsangepasst.

Rowan Atkinson spielt den Vikar wirklich als sehr trockenen und humorlosen Menschen, wie man sich das eben so vorstellt (ohne dass ich mit dieser Äußerung jemandem zu nahe treten möchte).

Absolute Spitzenklasse ist Maggie Smith mit ihrem unvergleichlichen Wortwitz und ihrem Charme, sie begeistert durch auch Mimik und ihre unschuldige Art ist wirklich niedlich.

Die Wandlung der Figuren im Film wurde gut umgesetzt und auch die Musik ist passend. Ebenfalls wurden 2 Nebencharaktere eingearbeitet, Mr. Brown und Mrs. Parker, die für Schmunzler sorgen.

Alles in allem eine spritzige und wortgewandte Komödie, die ich wirklich sehr empfehlen kann.

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